Johann Adolph Hasse Gesellschaft Rückblick 1986-2008


23.​-24.​November 2008: Ludwigsburg / Hasse-Oratorium S. Petrus et S. Maria, das Orchester der Ludwigsburger Schloßfestspiele musizierte unter der Leitung von Michael Hofstetter. Es sangen Kirsten Blaise (Sopran), Heidrun Kordes (Sopran), Vivica Genaux (Mezzosopran), Terry Wey (Alt), Jacek Laszczkowsky (Sopran) sowie der Festspielchor
14. November 2008: München, Alte Pinakothek / Ensemble Lyriarte
26. Oktober 2008: München, Maria zum Guten Rat / Adolf Hasses Te Deum in D von 1751, das auch bei der Einweihung der Dresdner Hofkirche erklungen war, Johann Friedrich Faschs Kantate zum Pfingstfest und Joseph Haydns Missa in Es. Mit Alice Oŝkera-Burghardt (Sopran), Johanna Keupp-Kosbahn (Sopran), Susanne Karadag (Mezzosopran), Richard Resch (Tenor) und Thomas Hohenberger (Bariton) wurden eingerahmt und unterstützt durch Isabella Herr an der Orgel, die Chorgemeinschaft Maria vom Guten Rat und das Orchester Maria vom Guten Rat unter Leitung von Roberto Seidel
25.-29. September 2008: London / Hasse-Oper Siroe in die Kirche St. Giles in Soho mit : Julian Forbes (Tenor), Katherine Marriott (Mezzosopran), Katherine Cooper (Contra-Alt), Calvin Wells (Sopranist), Catrine Kirkman (Sopran), Andrew Pickett (Countertenor). Sie wurden begleitet vom Ensemble Serse unter der Leitung von Christopher Suckling.
22. Juni 2008: Haigerloch / Hasse-Oratorium S. Petrus et S. Maria Magdalena, mit Susanne Winter und Heidrun Kordes (Sopran), Judith Gennrich (Mezzosopran), Terry Wey (Alt), Robert Crowe (Sopran), Orchester der Ludwigsburger Schloßfestspiele musizierte unter der Leitung von Michael Hofstetter.
12.-15. Juni 2008: Würzburg / Johann Adolf Hasses Der Handwerker als Edelmann (L’artigiano gentil’uomo), von der Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim, Streichquartett L’Estate, Leitung und Cembalo: Wolfgang Kurz, Regie: Dr. Blagoy Apostolov, Ballettchoreographie: Anneli Chasemore. Vanesio, ein Handwerker: Jens Müller, Larinda, ein Bauernmädchen: Doreen Hofrichter.
Intendant Dr. Blagoy Apostolov
Mozarts Zauberflöte. Veranstaltungsort: die Orangerie der Würzburger Residenz.
10. Mai 2008: Salzburg / Paisiello: Il matrimonio inaspettato, und Johann Adolf Hasses Oratorium Il pellegrini al sepolcro di Nostro Signore
7. Dezember 2007 München / Im Rahmen der Blutenburger Schlosskonzerte gab das Concilium Musicum Wien ein vorweihnachtliches Konzert in Schloss Blutenburg
28. November 2007 München / Unter dem Motto: „Bach und Dreden“ gab Lyriarte - mit Rüdiger Lotter (Barockvioline), Kristin von der Goltz (Barockcello), Olga Watts (Cembalo), Axel Wolf (Laute) - ein Konzert im Rubenssaal der Alten Pinakothek
11. und 25. November 2007: München / Konzert in Maria zum Guten Rat mit Alice Oŝkera-Burghardt (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Petra Weber-Lehmann (Barock-Violine), Cordula Wagner-Weber (Barock-Violine), Melanie Ahner-Kraus (Barock-Violoncello).
Leitung: Roberto Seidel (Cembalo)
28. Oktober 2007: Benediktbeuern / Kleines Lautenfestival im Barocksaal des Klosters,. Fred Jacobs aus Amsterdam, Michael Freimuth aus Kiel und Axel Wolf aus Eurasburg interpretierten aufs Feinste Hasse
26.-27. Oktober  2007: Ceský Krumlov La Semele von Johann Adolph Hasse
23.-25. Juli 2007: Schloss Frain in Tschechien / Hasse-Serenata La Semele, o sia La richiesta fatale. Semele: Jana Jedličková (Sopran), Giunone: Jana Koucká (Sopran), Giove: Pavla Štépničková (Mezzosopran),. Es spielte das Ensemble für Barockmusik: Hofmusici (auf Originalinstrumenten), künstlerische Leitung: Ondřej Macek (Cembalo)
1.-4. Juni 2007: Dresden / In  Halle Händel: Giove mit Mary-Ellen Nesi, Laura Cherici und Theodora Baka (Sopran), Zachary Stains (Tenor), Luigi De Donato (Bass)., Il Complesso Barocco, Alan Curtis. In Dresden Kreuzkirche: Konzert mit Vivica Genaux
18. Mai 2007: Hamburg Bergedorf / In Hasses Taufkirche St. Petri-und-Pauli : Cleofide, dargebracht von Diplomanden und Studenten der Musikhochschule Danzig.
16. April 2007: München Künstlerhaus am Lehnbachplatz / Kastratenarien mit Arno Raunig, Concilium musicum Wien
10. März 2007: Hamburg Bergedorf / Hasse: La deposizione dalla croce di Gesù Cristo Salvator Nostro mit Jacqueline Krohne, Andreas Taubert, Steve Wächter, Andreas Petzold, Ingolf Seidel, mit Chor und Orchester aus Chemnitz,  Leitung Maja Sequeira
24. Februar 2007: Lenggries, Jagdsaal des Schlosses / Amor vincit omnia (die Liebe besiegt alles) einem musikalischen Quartett - Andreas Pehl (Contratenor), Stefan Temmingh (Blockflöte), Katrin Lazar (Barockfagott), Robert Schröter (Cembalo) – u.a. Hasse-Kantaten
18. Dezember 2006: Konzert in der Asamkirche  mit Ensemble Lyriarte:
Das Ensemble Lyriarte, bestehend aus Rüdiger Lotter (Barockvioline), Olga Watts (Cembalo) und Axel Wolf (Laute), wählte folgende Kompositionen aus:
Francesco Maria Veracini (1690-1768): Aus den Sonaten für Violino solo e basso Op. 1 (Dresden 1721), Sonate Op. 1, Nr. 1 (con il postiglione), Sonate für Violino solo e basso op. 2 Nr. 12 - mit mitreißenden Passagallo-Sätzen und Ciaccona - sowie Sonate für Violino solo e basso, Op. 2, Nr. 5. Johann Adolph Hasse (1699-1783): Die Arien Chi a ritrovare aspira (aus der Oper Il Ciro riconosciuto) und Quanto mai felice (aus der Oper Ezio), beide bearbeitet für Laute solo; die Sonate e-moll für Violino solo e basso sowie die Suonata III F-Dur für Laute solo (alla Polacca). Johann Sebastian Bach (1685-1750): Sonate für Violine und Cembalo (BWV 1019a) und Chromatische Fantasie und Fuge in d-moll (BWV 903), Cembalo solo
15. - 20. Juni 2006: Bamberg, Hasse-Intermezzos Il Tutore im E.T.A.-Hoffmann-Theater.. Solisten: Johanna Koslowsky (Sopran), Elisabeth Popien (Alt), Wilfried Jochens (Tenor), Wolf Matthias Friedrich (Baß). 18.6.: ein Cembalo-Recital mit Edita Keglerova aus Prag und ein mittelalterliches Konzert auf Schloß Wernsdorf. 19.6.: Führung durchs E.T.A.-Hoffmann-Haus, Marionetten-Theater: Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann, eine dramatisierte Fassung der gleichnamigen Erzählung, mit Untermalung durch Musik von E.T.A. Hoffmann und Jacques Offenbach.
1. April 2006: Ebersberg,  St. Sebastianskirche, Hasses Oratorium Le virtù appiè della croce und Miserere in d-moll, Solisten: Katja Fischer und Jacqueline Krohne (Sopran), Steve Wächter (Altus), Steffen Rössler (Bass), Frieder Aurich (Tenor), Leitung: Maja Sequeira,  Capella academica Dresden und die Mitgliedern des Universitätschores Dresden. Veranstalter sind der Kulturkreis Ebersberg und die Hasse-Gesellschaft München. Der Bayrische Rundfunk schneidet das Konzert mit. Die Ebersberger können sich in ihrem Rathaus über Hasse informieren, wo die Hasse-Ausstellung aufgebaut ist (24. 3. - 6. 4.).
17. Februar 2006: Auf Einladung der Hasse-Gesellschaft (und in Zusammenarbeit mit der Münchner Hochschule für Musik und Theater) spricht Milada Jonášová (Prag) im Carl-Orff-Auditorium über: Kontra-fakta: Opernarien von J. A. Hasse als Kirchenarien im Prager Veitsdom. Zwei Studierende der Klasse von Prof. Daphne Evangelatos tragen eine Arie und ein Duett von Hasse (aus Artaserse) in der Kirchenform vor, begleitet von Andreas Skourras am Orgelpositiv.
21. Januar 2006: Konzert in der Klosterkirche der Englischen Fräulein in München-Nymphenburg, Motto: Lehrer und Schüler: Hasse und Jommelli. Unter der Leitung von Wolfgang Hochstein (Orgel) musizieren Waltraud Strössner (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Jürgen Groß und Henrieke Gosch (Violine), Micaela Storch-Ettelt (Viola) und James Bush (Violoncello). Zur Aufführung kommen Werke von Hasse und Jommelli - dessen Motette Furendo deliro ist zum ersten Mal in neuerer Zeit zu hören.
1.- 6. Dezember 2005: Warschau, Wiederaufführung von Hasses Il Sogno di Scipione, einer „azione teatrale“.
28. Oktober 2005: Die Musikwissenschaftlerin Sabine Radermacher spricht im Carl-Orff-Auditorium der Münchner Hochschule für Musik und Theater über Carlo Broschi Farinelli - den „Meister aller Meister“.
19 -23. November 2005: Dresden,  Einweihung der Frauenkirche, die Virtuosi Saxoniae unter Ludwig Güttler führen zweimal Hasses g-moll Messe auf.
6. August 2005: Fahrt nach Alteglofsheim. Dr. Morsbach führt durch das Schloß. Nach dem Abendessen: Konzert mit moderner und alter Musik, darunter Pange lingua von J. A. Hasse.
3. Juli 2005: Pfaffenwinkel, Waltraud Burckas erklärt den kunstinteressierten Teilnehmern Geschichte und Ausstattung der Wieskirche. Am Nachmittag: Konzert im Welfenmünster Steingaden: „Die vier Jahreszeiten“ und die Arie „Jubilate“ von Vivaldi sowie ein Salve Regina A-Dur von Hasse
5. Juni 2005: Weißenhorn, Hasses Intermezzo La Serva Scaltra (Die erzwungene Ehe).
21. Mai 2005: Paul Angerer und sein Concilium musicum Wien gastieren auf Einladung der Hasse-Gesellschaft München in der Allerheiligen Hofkirche. Auf dem Programm: Werke von Pisendel, Röllig, Mysliveček, Mozart, J. Haydn und - als Hauptwerk - Hasses L’Armonica: eine Hochzeits-Kantate für Sopran (Ursula Fiedler), Glasharmonika (Sascha Reckert und Philippe Marguerre) und Orchester.
24. April 2005: Hedwig Schöner führt mit Unterstützung der Hasse-Gesellschaft und der Genossenschaftsbank Unterallgäu in der Mussenhausener Wallfahrtskirche das Miserere d-moll von Hasse auf, zum ersten Mal nach 200 Jahren.
25.-28.  März 2005: Dresden, Hasse Oratorium Giuseppe riconosciuto in der Dreikönigskirche unter der Leitung von Maja Sequeira. 26.5.: Premiere der Hasse-Oper Cleofide in der Semper-Oper (Leitung: Alessandro de Marchi, in der Titelrolle Maria Bayo). In der Pause besteht die Gelegenheit, die Hasse-Ausstellung im Wandelgang anzuschauen. Intendant Uecker läßt es sich nicht nehmen, die Hasseaner zu empfangen. Nach Opernende: Premierenfeier. 27.5. (Ostersonntag): Vormittags Mozarts Regina coeli und Haydns Nelson-Messe in der Hofkirche (Hochamt). Abends in der Semper-Oper dirigiert Peter Schreier Haydns Schöpfung zu einer Ballettinszenierung. 28.5.: Matinee in der Unterkirche der Frauenkirche: Capella Musica mit Werken von Bach, Händel, Giordani u.a.
25. Februar 2005: Dr. Gerhard Poppe spricht im Carl-Orff-Auditorium der Münchner Hochschule für Musik und Theater über Das unbekannte Oratorium - Die italienischen Oratorien von J. A. Hasse. Eingeladen hat die Hasse-Gesellschaft (in Kooperation mit der Musikhochschule).
29. Oktober 2004: Auf Einladung der Hasse-Gesellschaft - in Kooperation mit der Münchner Hochschule für Musik und Theater - spricht Dr. Saskia Woyke im Carl-Orff-Auditorium über Faustina Bordoni, Ehefrau Hasses und damals höchstbezahlte Sängerin Europas.
3. Oktober 2004: Die Hasse-Gesellschaft organisiert ein Kammerkonzert „nach italienischem Gusto“ in der Klosterkirche der Englischen Fräulein in München-Nymphenburg. Gespielt werden Werke von Hasse, Jommelli, Lotti, Galuppi und Vivaldi. Es musizieren: Waltraud Strössner (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), das Flötenduo Weinzierl-Wächter; Brigitte Eggensberger (Violoncello), die Leitung hat Wolfgang Hochstein (Cembalo).
27. September - 3. Oktober 2004: Deutsche Kulturwoche in Mailand. Das Goethe-Institut Mailand präsentiert Hasse als „Botschafter der italienischen Musik in Eurpopa“. Das Ensemble Musica Rara führt geistliche Motetten und die Serenata Marc’Antonio e Cleopatra von Hasse auf. Im Dommuseum ist die Ausstellung Johann Adolph Hasse, Leben und Werk, gemeinsames Werk von Dr. Klaus Müller und Klaus Schmidt, auf Italienisch zu sehen. Ebenfalls im Dommuseum wird die soeben erschienene Hasse-Biographie von Dr. Raffaele Mellace vorgestellt.
14. August 2004: Fahrt zu einem festlichen Konzert nach Tuntenhausen. Unter dem Motto Magnificat werden Werke von Brixi, Leuttner, Albinoni, Händel, Zeiler, Rathgeber - und das Salve Regina in Es-Dur von Hasse vorgestellt. Das Konzert wird am 15. August in Törwang wiederholt.
20. - 25. Mai 2004: Reise zu den Dresdner Musikfestspielen. 21.5.: Vormittags: Besichtigung der „gläsernen Manufaktur Volkswagen“, in welcher der „Phaeton“ hergestellt wird, abends: Konzert in der Annenkirche mit Schmelzers Vesperae solennes und Bibers Requiem f-moll. Es musiziert das Vocalensemble Alte Musik Dresden. 22.5. nachmittags: Werke von Lully und Rameau in der Semper-Oper, abends Hasses Piramo e Tisbe auf der Albrechtsburg in Meißen. 23.5: eine Schlösserreise bei Regen, mit Konzerten in Kriebstein, Altzella, Albrechtsburg. Auf der letzten Station, in Proschwitz, kommt Heinichens Oper La Gara degli Dei zu konzertanter Aufführung, die Leitung hat Hartmut Haenchen. 24.5: Mozarts Zauberflöte in der Semper-Oper. Das ursprünglich vorgesehene Stück - von Schütz und Weckmann - war wegen drohenden Publikummangels abgesetzt worden. Am 25.5. lädt Dr. Klaus Müller zur Weinprobe auf Weingut Schloß Wackerbarth ein. Von dort aus Rückfahrt nach München.
13. März 2004: Die Hasse-Gesellschaften München und Bergedorf sowie das Schützhaus Weißenfels veranstalten mit Unterstützung durch das Haus des Deutschen Ostens im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz ein Konzert unter dem Motto Tänze und Kammermusik der Galanten Zeit mit Werken von Hasse, Benda und Telemann. Es musizieren: Laurence Dean (Flöte), Jürgen Groß (Violine), Armin Lohbeck (Violoncello), Wolfgang Hochstein (Cembalo). Das Tanzensemble Alta Danza präsentiert höfische Tänze, die es auch in Bergedorf und Weißenfels zeigt. Es kommt u.a. zur ersten Wiederaufführung von Barberinas Menuett
28. Februar - 1. März 2004: Reise nach Hitzacker, wo eine „Musikwoche Hitzacker“ stattfindet. Am Vormttag des 29.2.: „Gesprächskonzert“ in der St. Johanneskirche mit der Bach-Kantate Erhöhtes Fleisch und Blut (BWV 173), Moderation: Ludwig Güttler. Das Abendkonzert ist „dem beliebtesten und hochgeschätzten Komponisten seiner Zeit, Johann Adolph Hasse gewidmet, mit dessen Musik Dresden und Italien gleichermaßen anwesend sind.
12.–14. Dezember 2003: Reise nach Weißenfels. Anlaß: die Eröffnung der Hasse-Ausstellung sowie ein Konzert mit Wolfgang Hochstein und Jürgen Groß, welche die sechs Violinsonaten von Hasse zum zweiten Mal darbieten. Eine Stadtführung rundet das Programm ab.
6. Dezember 2003: Die Hasse-Gesellschaft und Cara Musica veranstalten ein Adventskonzert in der Damenstiftskirche. Die von Gerlinde Sämann gesungene, von Oliver Frank geleitete Erstdarbietung der Hasse-Motette Coelesti incendio in D-Dur erhält stürmischen Beifall.
7. November 2003: Die Hasse-Gesellschaft veranstaltet in Zusammenarbeit mit Cara Musica und mit Unterstützung des Hauses des Deutschen Ostens im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz ein Konzert unter dem Motto Amore e dolore. Es gibt weltliche Kantaten von A. Scarlatti und seinem Schüler J. A. Hasse zu hören, darunter die neuzeitliche Erstaufführung der Hasse-Kantate Ho fuggito Amore. Gerlinde Sämann (Sopran) wird begleitet von La Pellegrina (Augsburg).
10.–13. Oktober 2003: Reise nach Busseto. Gleich nach der Ankunft ins kleine Teatro Giuseppe Verdi di Busseto zu Verdis Aida. Am 11.10. Fahrt nach Cremona, Stadtbesichtigung und Besuch des Museo Civico a la Ponzone mit Geigen des Meisters Stradivari. Abends Kammerkonzert in der Kirche San Maurizio in Mailand mit drei Hasse-Sonaten. Am 12.10. Fahrt nach Roncole zum Geburtshaus Verdis und weiter nach Sant’Agata zu Verdis Wohnhaus. Am Nachmittag eine grandiose Aufführung des L’Orfeo von Claudio Monteverdi in Cremona. Am 13.10. Rückkehr nach München.
3. Oktober 2003: Im Kaisersaal in Ottobeuren wird Geistliche Musik von 13 Orden in Schwaben zu Gehör gebracht.
12.–15. September 2003: Brüssel-Reise. Gleich nach der verspäteten Ankunft erwartet die Teilnehmer eine Stadtrundfahrt mit Besuch des Schokoladenmuseums. Am 13.9.: Tagesausflug nach Gent und Brügge, am Abend Opernbesuch: gegeben wird eine konzertante Aufführung der Hasse-Serenata Marc‘Antonio e Cleopatra unter Leitung von René Jacobs.
15. August 2003: Tagesausflug nach Törwang. In der Pfarrkirche wird unter der Leitung von Notker Anton ein Mariä-Himmelfahrt-Konzert veranstaltet, mit dem Salve Regina A-Dur von J. A. Hasse.
9.–15. Juni 2003: Die Dresdner Musikfestspiele beginnen für die angereisten Hasseaner mit einem kulinarischen Hochgenuß: Dr. Klaus Müller lädt zum Abendessen in die Villa Sorgenfrei ein. Der Anlaß der Reise ist die Aufführung von La Sorella Amante, einer Commedia per musica von J. A. Hasse am 10.6. im Palais im großen Garten. Dort präsentieren Dr. Klaus Müller und der Graphiker Klaus Schmidt auch zum ersten Mal ihre gemeinsam erarbeitete Ausstellung: Johann Adolph Hasse, Leben und Werk. Am 11.6.: Besichtigung des Orgelmuseums in Frauenstein im Silbernen Erzgebirge. Prof. Hochstein improvisiert Hasse-Musik auf der Kopie einer einmanualigen Silbermannorgel. Am Abend ein Konzert in der Annenkirche, leider setzte Güttler das vorgesehene Werk von Hasse ab. Am 12.6.: Besichtigung der Porzellanmanufaktur in Meißen, Rundgang durch die Stadt. Am 13.6.: Ausflug in die Sächsische Schweiz zur Burg Stolpen. Gräfin Cosel führt „persönlich“ durch ihre ehemalige Behausung. Am Abend in der Kreuzkirche: Johannes-Passion von J. S. Bach. Am Nachmittag des 14.6. interpretiert die Sängerin Barbara Bonney in der Semper-Oper Lieder von Schumann, Schubert und Wolf. Die Oper „Alceste“ von W. Gluck, die abends im Zwinger aufgeführt werden soll, fällt buchstäblich „ins Wasser“, das Feuerwerk zu späterer Stunde kann jedoch stattfinden.
6. - 7. Juni 2003: Im Kleinbus zu den Schwetzinger Festspielen, mit einem Abstecher zum imposanten Dom von Speyer. Abends im Rokokotheater wird die Missa Dei Filii von Jan Dismas Zelenka vorgestellt, nach der Pause erklingt das Hasse-Oratorium La Conversione die Sant’Agostino. Unter der Leitung von Frieder Bernius spielt das Barockorchester Stuttgart. Es wirken mit: Mechtild Bach, Daniel Taylor, Christoph Genz, Sebastian Noack und der Kammerchor Stuttgart. Vor der Heimreise „lustwandeln“ die Teilnehmer noch in der herrlichen Parkanlage.
11. Mai 2003: Im kleinen Konzertsaal im Kulturzentrum im Gasteig spielen Jürgen Groß (Barockvioline) und Wolfgang Hochstein (Hammerflügel) sechs Violinsonaten in erster Wiederaufführung von Hasse.
15. - 19. Februar 2003: Wien-Reise / 16.2. beginnt mit der Messe G-Dur von Hasse in der Burgkapelle. Daran schließt sich eine Stadtrundfahrt an. Nachmittags: Die Zauberflöte im Marionettentheater (Schloß Schönbrunn).
17.02. Lesung mit Gerhard Tötschinger im Kaffeehaus Sperl. Abends nehmen einige Teilnehmer die Gelegenheit wahr, der Premiere von Donizettis Oper La Favorite in der Wiener Staatsoper beizuwohnen.
Am 18.02.: Ausflug zur Geburtsstätte der Brüder Joseph und Michael Haydn in Rohrau. Abends spielt das Concilium musicum Wien unter Leitung von Prof. Paul Angerer das 2. Konzert des 29. Haydn-Zyklus.
19. 02.: Besuch des Wiener Haydn-Hauses, wo das Concilium musicum speziell für die Hasseaner ein kleines Konzert gibt
1. Februar 2003: Prof. Sven Hansell hält in der Musikbibliothek am Gasteig einen Vortrag zum Thema: Barocke Bühnenbilder.
14. Dezember 2002: In der Damenstiftskirche erklingen Adventskantaten: 2 Kantaten und eine Motette von J. S. Bach, die Pastorale Venite Pastores und das Salve Regina Es-dur von Hasse. Unter Leitung von Oliver Frank spielt die Cara Musica, es singen: Gerlinde Sämann (Sopran), Stefanie Früh (Alt), Klaus Steppberger (Tenor), Thomas Gropper (Baß) und der Vivaldi-Chor München.
3. Dezember 2002: Bayerisches Nationalmuseum, Führung in der Krippenausstellung
9. November 2002: Liselotte Guth führt durch Südlichen Friedhof in München.
4. Oktober 2002: Fahrt nach Bad Urach. In der Stadthalle Metzingen wird die konzertante Fassung der Oper Benedetto Marcello von Joachim Raff uraufgeführt, welche die entscheidende Begegnung Adolph Hasses mit Faustina Bordoni im Hause Benedetto Marcellos zur Darstellung bringt. Am selben Tag im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz: Claire Genewein (Traversflöte) und Oliver Frank (Cembalo) spielen zusammen mit dem Orchester Capriccio (Basel) Werke von Bach, Vivaldi, Benda und Hasse.
12. - 15. Juli 2002: Reise nach Graz, wo im Rahmen der Styriate, der steirischen Festspiele, Hasses Piramo e Tisbe in der Straßenbahnremise Mariatrost aufgeführt wird. Am 14.7. in der Mariahilferkirche: ein Salve Regina von Händel und Stabat Mater von Pergolesi. Der obligatorische Stadtrundgang, ein Besuch der Hundertwasserkirche St. Barbara in Bärnbach und des Lippizaner-Gestüts in Piber füllen den Rest der Zeit. Auf der Rückfahrt: Zwischenstopps beim Zisterzienserstift Rein und beim Benediktinerstift Admont.
8. Juni–3. Juli 2002: Einige Hassemitglieder treffen sich in Berlin mit Freunden aus Dresden und Genf. Sie unternehmen einen Ausflug nach Rheinsberg. Am 30.6. lädt Dr. Helma Neumann zu einer dreistündigen Dampferfahrt auf der Spree ein, abends steht La Callisto in der Oper Unter den Linden auf dem Spielplan, ein Dramma per musica von P. F. Cavalli, musikalische Leitung: René Jacobs. Der vierte Berlin-Tag beginnt mit einer musikalischen Stadtrundfahrt und endet in Rheinsberg mit der Oper Iphigenie in Aulis von Ch. W. Gluck. Der fünfte Tag sieht eine Führung durch die Alte Nationalgalerie vor. Am 3.7. geht‘s von Spree-Athen zurück an die Isar.
15. Juni 2002: Prof. Dr. Friedrich Riedel spricht zum Thema: Johann Adolph Hasse und die Kirchenmusik im österreichischen Benediktinerstift Göttweig.
7. - 11. Juni 2002: Mailand-Reise, chauffiert von Dr. Klaus Müller und Wolfram Eschenbach. Von ihrem Quartier im Hotel Sant Ambroeus besuchen die Hasseaner die Kirche Santa Maria delle Grazie mit dem berühmten Abendmahl von Leonardo da Vinci. Dann hören sie in der Basilika San Vittore al Corpo eine moderne Erstaufführung des Oratoriums La Caduta di Gerico von J. A. Hasse. Es musiziert die Musica rara unter Arnold Bosman. Am 8.6. teilt sich die Reisegruppe: einige nehmen an einem Symposium über die Oratorien Hasses teil, der Rest macht eine Besichtigungstour. Abends ein Te Deum von Händel in San Marcellino (Cremona). Quartierwechsel zum Hotel I due Foscari in Busseto. Wieder in Cremona zu Selva morale e spirituale von Claudio Monteverdi. Am Gardasee entlang nach Hause.
12. Mai 2002: Beim Eröffnungskonzert des Musiksommers Loisachtal im Kloster Benediktbeuern präsentiert das Ensemble Saitsiing einen barocken Sinnenrausch mit Vivaldi und Hasse.
13. April 2002: Liselotte Guth führt durch Salzburgs Geschichte, Kultur und Baudenkmäler.
29. März–1. April 2002: Wien-Reise zum Hasse-Oratorium I Pelligrini al Sepolcro di Nostro Signore. Nach dem Konzert Erfahrungsaustausch zwischen Dr. Klaus Müller, Heinrich Fisser und dem Hasse-Experten Prof. Sven Hansell. Am 30.3. Rundgang durch Wien. Am 31.3. Fahrt durchs Helenental nach Eisenstadt. Die neun Hasseaner besuchen am 270. Geburtstag J. Haydns Mausoleum, besteigen den Kalvarienberg und werfen einen Blick auf Schloß Esterhazy, das Haydnhaus, das Rathaus und die Fußgängerzone. In der Buschenschenke im Kleinhöfleinerhof klingt der Abend in fröhlicher Heurigen-Runde aus. Am 1.4. weiter zum Neusiedler See, wo die Reisenden bei einer Bootsfahrt von der Sonne verwöhnt werden. Noch vor Mitternacht wieder zu Hause.
8. März 2002: Die Hasse-Gesellschaft, unterstützt vom Haus des Deutschen Ostens, veranstaltet ein Konzert im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz unter dem Motto Il Caro Sassone. Unter Leitung von Wolfgang Hochstein musiziert das Enseble Elbipolis aus Hamburg. Zu Gehör kommen einige Wiederentdeckungen (aus den Six Italian Cantatas, einige Venezianische Gondellieder). Hedwig Schöner glänzt mit ihrer volltönenden, warmen Stimme, begleitet von der Camerata Elbipolis Hamburg (Jürgen Groß, Violine, Laurence Dean, Traversflöte, Armin Lohbeck, Violoncello) unter Leitung von Wolfgang Hochstein (Cembalo).Ursula Biehl wird Ehrenvorsitzende.
18. Dezember 2001: Mit Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München organisiert die Hasse-Gesellschaft ein festliches Adventskonzert in der Hofkapelle der Residenz, dargeboten von der Musica Rinata München.
14. Juli 2001: Waltraud Burckas organisiert einen Ausflug nach Schloß Lustheim (Oberschleißheim), wo unter Führung von Otto Bürger die Meißner Porzellansammlung besichtigt wird.
26. bis 30. Juni 2001: Bahnreise nach Dresden. Gleich nach der Ankunft eilen die Reiseteilnehmer zum „Fürstenzug“, den Dr. Christoph Pötzsch einer erstaunlich großen Hörerschaft ausführlich erklärt. Am nächsten Morgen mit Dr. Klaus Müller zur Ausstellung: Zwischen zwei Welten, König Johann von Sachsen zum 200. Geburtstag auf Schloß Weesenstein. Nach dem Mittagessen erläutert Herr Ostermann, ein Dante-Experte, die komplizierte Welt der Göttlichen Komödie. Zurück in Dresden, hören die Hasseaner von Dompfarrer Ullmann Interessantes über die Ikonographie der Skulpturen der Hofkirche. Am nächsten Tag: Fahrt nach Schloß Moritzburg, ein Regenguß trieb die Ausflügler ins Käthe-Kollwitz-Museum. Abends zur Vortragsreihe 250 Jahre Katholische Hofkirche - ihre Bedeutung für Dresden, für Sachsen und Europa mit den Dozenten Dr. Poppe, Frau Dr. Karafa, Dr. Burkhardt. Am 29.6. Reisehöhepunkt in der Hofkirche: der Festgottesdienst anläßlich der 250. Wiederkehr der Kirchenweihe. Wie 1751 erklingt Hasses d-moll Messe und am Schluß das Te Deum. (Damals dirigierte Hasse die Große Gala im roten Schleppsamtkleid mit dem Handschuh). Nach der Heimfahrt am 30.6. eilen einige direkt vom Bahnhof zur Damenstiftskirche, um ein Konzert unter dem Motto Magnificat nicht zu versäumen. Unter Leitung von Oliver Frank spielt die Cara Musica Werke von Vivaldi, Zelenka und Hasse (in moderne Notation übertragen und eingerichtet von O. Frank, wahrscheinlich moderne Erstaufführung). Es singen Gisela Gropper und Gerlinde Sämann (Sopran), Stefanie Früh (Alt), Andreas Hirtreiter (Tenor).
4. - 11. Mai 2001: Ehepaar Eschenbach organisiert eine Malta-Reise zum dortigen Barockfestival. Am 5.5. erklingt im schönen Manoël-Theater ein Werk von J. A. Hasse. (In diesem Haus wurden bereits in den Jahren vor 1745 drei Hasse-Opern aufgeführt.) Beim anschließenden Empfang haben die Hasse-Mitglieder Gelegenheit, mit den Künstlern zu sprechen. Am 6.5. führen L’Offerta Musicale und Opera da Camera di Firenze Pergolesis Tracollo auf. Am 7.5. wird in der barocken St. John’s Kathedrale in La Valletta mittags ein Orgelkonzert gegeben - mit Werken von Hasse, Carissimi und Scarlatti. Anschließend steht ein Ausflug zur Insel Gozo auf dem Programm, abends zum Kirchenkonzert in der Basilika St. George in Victoria (mit den Affetti musicali aus Budapest). Am 8.5.: Inselrundfahrt mit deutschsprachiger Reisebegleitung. Am 9.5. Fahrt zur Blauen Grotte, abends nochmal ins Theater Manoël. Gegeben wird die Oper La serva padrona von Pergolesi. Am 10.5. führt Prof. Dennis de Lucca zu den barocken Gebäuden in Valletta, bevor die Hasseaner am 11.5. mit vielen neuen Eindrücken die Rückreise antreten.
 24. November 2000: Kammerkonzert im Seniorenwohnheim in Planegg mit Werken von Paisiello, A. Scarlatti, Donizetti, Händel und Hasse. Solisten: Ingrid Bär-Kaufmann, Anna Rastelli, Paolo Fasolo.
27. – 29. Oktober 2000: Dresden-Reise. Auf dem Programm stehen: ein Sinfonie-Konzert in der Semper-Oper, ein Konzert in der Unterkirche der Frauenkirche (Leitung: Prof. Wolfgang Hochstein), eine Matinee in der Unterkirche der Frauenkirche mit Verleihung des Claus Brendel-Preises - für Verdienste um Hasse - an Prof. Ludwig Güttler.
10. September 2000: Die Hasse-Gesellschaft veranstaltet ein Konzert in der Münchner Damenstiftskirche unter dem Motto Stelle adorate. Unter der Leitung von Harald Kraus kommen Werke von Clarke, Graun, J. S. Bach und Hasse zur Aufführung, ein Teil der Noten - Kantate von Graun, Arien von Hasse - stammt aus den Beständen der ehemaligen Fürst-bischöflichen Hofkapelle Fulda. Die Ausführenden sind: Monika Eder (Koloratursopran), Marion Müller (Barocktrompete), Harald Kraus (Orgel und Cembalo) und ein Streichquintet aus Mitgliedern des Barockorchesters L’Arpa Festante München.
14. – 17. Mai 2000: Mailand-Reise mit einer Stadtrundfahrt und der Besichtigung des Mailänder Doms. Am 16. vormittags in die Musikbibliothek des Conservatorio G. Verdi, wo in einem großen Saal sämtliche Hasse-Handschriften ausgestellt sind - ein geradezu „heiliger“ Anblick. Am Abend in die Aula der Musikhochschule zur Aufführung der Oper Ruggiero (Hasses letztes, großes Opernwerk). Es spielt die Musica rara unter Arnold Bosman.
13. November 1999: Die Hasse-Gesellschaft München in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens und der Cara Musica beschließt das Hasse-Jahr mit einem Konzert in der ausverkauften Damenstiftkirche. Gespielt werden das Salve Regina B-Dur und Laudate pueri
6. - 11. Oktober 1999: Erna und Wolfram Eschenbach organisieren eine Flugreise nach Warschau. Anlaß: eine Konzertaufführung des Intermezzos Larinda e Vanesio (alias Der Handwerker als Edelmann alias L’artigiano gentiluomo) mit Ballettszenen,, ein Kammerkonzert mit dem Salve Regina B-Dur (moderne Notation von Piotr Maculewicz), welches Herr Maculewicz der verstorbenen Gabriele Barta gewidmet hat, und Hasses Oper Zenobia, die auf dem Spielplan der Warschauer Kammeroper steht (1761 in Warschau uraufgeführt). Dr. Klaus Müller lädt die Teilnehmer zu einem Chopin-Konzert in Chopins Geburtshaus in Zelazowa Wola ein. Auf einem Hasse-Symposium referieren diverse Hasse-Experten: Prof. Wolfgang Hochstein, Prof. Reinhard Wiesend, Prof. Alina Zorawska-Witkowska, Nils Niemann und Prof. Ernest Harriss. Mit einer Stadtrundfahrt, einem Stadtrundgang, der Besichtigung des Königsschlosses, des Schlosses von Wilanow und des Parks von Lazienki - nicht zu vergessen die beiden erlesenen Restaurants - kommt die Reise und das Hasse-Jubiläumsjahr zu einem würdigen Abschluß. Schade, daß Herr Hasse seinen 300. Geburtstag nicht mit uns feiern konnte.
23. Oktober 1999: Harald Kraus führt sich als künstlerischer Leiter der Hasse-Gesellschaft ein mit einem Orgelkonzert in St. Bonifaz (München). Das Konzert steht unter dem Motto: Johann Adolph Hasse und die Bachs – Kollegen und Rivalen.24. Oktober: Der Bayerische Rundfunk sendet das im April aufgenommene Oratorium Il cantico de ’tre Fanciulli.
22. Oktober 1999: Prof. Wolfgang Hochstein hält im Auftrag der Dante-Gesellschaft München einen Vortrag: Das Künstlerehepaar Hasse-Bordoni. Selbst Hasse-Kenner erfahren Neues.
20. - 24. Mai 1999: Dresdner Musikfestspiele / Am 21. Mai werden die Festspiele mit Hasses Messe in g-moll eröffnet. Es singt der Dresdner Kreuzchor, es spielt das Dresdner Barockorchester unter der Leitung von Roderich Kreile. Am 22.5.1999 gibt die Berliner „Linden-Oper“ ein Gastspiel im Schauspielhaus Dresden mit Hasses Oper Solimano, Leitung: René Jacobs. Am 23.5.1999 wird im Innenhof des Taschenberg-Palais Hasses heiteres Intermezzo L’artigiano gentiluomo, verquickt mit der Kantate L’amor prigioniero aufgeführt. Die Lauten Compagney Berlin musiziert unter Leitung von Wolfgang Katschner auf alten Instrumenten. Das Publikum amüsiert sich prächtig.
24. April 1999: Hedwig Mahl-Schöner lädt ein zum Hasse-Festkonzert in den Kaisersaal von Ottobeuren. Auf dem Programm stehen das Miserere in c-moll, das Regina Coeli in D-Dur (gesungen von Hedwig Mahl-Schöner) und eine Triosonate für 2 Flöten und B.c.
22. März 1999: Auf Einladung der Städtischen Musikbibliothek am Gasteig hält Prof. Wolfgang Hochstein anläßlich des 300. Geburtstages des Meisters einen Vortrag über Hasse mit Musikbeispielen. Die zahlreichen Zuhörer hören viele der Aufnahmen, die überwiegend aus neuester Zeit stammen, zum ersten Mal.
10. März 1999: Die Hasse-Gesellschaft veranstaltet in der Münchner Markuskirche in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk ein Jubiläumskonzert zum 300. Geburtstag Hasses. Aufgeführt wird Hasses Oratorium Il cantico de’ tre fanciulli (Dresdner Version) - eine Erstaufführung in neuerer Zeit. Prof. Reinhard Wiesend gibt eine Einführung, unter der Leitung von Harald Kraus musizieren die Camerata Fulda, der Kammerchor des Theresien-Gymnasiums München und die Solisten Eva Thaller, Gillian Keith, Dean Kustra, Simone Vondung, James Tolksdorf. Förderer dieser Veranstaltung sind Die Continentale, die Bayerische Landesbank und das Kaufhaus Ludwig Beck.​April: In der Münchner St. Johanneskirche nimmt der Bayrische Rundfunk das Hasse-Oratorium Il cantico de’ tre fanciulli - Der Gesang der drei Jünglinge im Feuerofen - unter der Leitung von Harald Kraus auf, das Ergebnis: eine CD.
24. - 27. März. 1999: Bahnreise nach Hamburg (28 Teilnehmer) zu den Festlichkeiten in Hamburg und Bergedorf anläßlich des 300. Geburtstags Hasses. Unter dem Motto Hamburg hört Hasse werden in 10 Konzerten 7 Erstaufführungen vorgestellt!
26. März 1999: Hafenrundfahrt bei strahlendem Sonnenschein mit anschließendem Fischessen im Freien - bei sommerlichen Temperaturen. Am Abend eine weitere Erstaufführung in der Kirche St. Jacobi: Sant’Elena al Calvario mit dem Dresdner Kammerchor und La Stagione Frankfurt unter Michael Schneider.
25. März 1999: leitet Wolfgang Hochstein ein Konzert in der Musikhalle Hamburg, zu hören sind die Kantate Il Ciclope und Ausschnitte aus der Oper Cleofide.
26. Februar 1999: Die Hasse-Gesellschaft eröffnet das Jubiläumsjahr zum 300. Geburtstages des Meisters mit einer Veranstaltung im Haus des Deutschen Ostens. Die Mitglieder hörten Ausschnitte aus der im November 1998 in der Musikhalle Hamburg aufgeführten Serenata Marc‘Antonio e Cleopatra. Chrustoph Dohrmann hält einen Vortrag über die Aufführungspraxis bei J. A. Hasse.
 13. Dezember 1998: In der Kirche St. Michael in Perlach findet ein Adventskonzert statt, welches Frau Barta noch mit Hans Surrer vorbereitet hatte. In einer ersten Wiederaufführung erklingt die Motette Immola Deo aus Hasses Messe Es-Dur. Es folgt die Weihnachtsmotette Venite pastores. Herbert Jung, der Pfarrer von St. Michael, gedachte Gabriele Bartas mit warmen Worten und bedankte sich für die 20 Jahre, die sie in der Perlacher Kirche gesungen hatte.
1. Dezember 1998: Gabriele Barta stirbt nach langem, schwerem Kampf gegen ihre Hodgkin-Erkrankung. Ihr persönlicher Einsatz für den Komponisten trug wesentlich zur Gründung und Entwicklung der Hasse-Gesellschaft München e.V. bei. Frau Barta sang sich in vielen Konzerten der Hasse-Gesellschaft in die Herzen der Mitglieder und Freunde.
24. Oktober 1998: Gemütliche Kaffeestunde im Rembrandtzimmer des Eden-Hotels Wolff. Dr. Christian Mühne aus Dresden spricht anschließend zum Thema: Etwas Neues vorzutragen - Georg Philipp Telemann, der Novator der vorklassischen Musik.
23. September 1998: Im Festsaal des alten Münchner Rathauses hält Prof. Dr. Hans John aus Dresden einen Vortrag zum Thema: Richard Strauss - gefeierter Komponist und Dirigent an der Dresdner Semper-Oper.7. Oktober: Die Münchner Freunde der Dresdner Frauenkirche laden zu einem Konzert in den Münchner Liebfrauendom. Unter dem Motto Festliche Abendmusik mit Trompete und Orgel erklingt neben Werken anderer Komponisten Hasses Concerto D-Dur.
11. - 14. Juni 1998: Die Hasse-Gesellschaft (42 Teilnehmer) fährt nach Bayreuth, wo zum 250. Jubiläum des Markgräflichen Opernhauses die Hasse-Oper Ezio gegeben wird (mit der 1748 das Haus eröffnet wurde). Die Aufführung entsprach nicht den Erwartungen.
28. März 1998: Auf Initiative von Dr. Klaus Müller findet in der Krypta der Dresdner Frauenkirche ein Benefiz-Konzert mit Werken von Hasse statt. Die Ausführenden sind Hedwig Mahl-Schöner, Anna Sophie Achilles, Sebastian Ladwig, das Münchner Flötenduo Weinzierl/Wächter unter der Leitung von Professor Dr. Wolfgang Hochstein (Cembalo). Gabriele Barta kann zu ihrem großen Bedauern wegen ihrer Hodgkin-Erkrankung nicht mitwirken, ist aber anwesend. Ihr Wunsch, an diesem ehrwürdigen Ort singen zu können, geht leider nicht mehr in Erfüllung.
4. November 1997: Organisiert von der Hasse-Gesellschaft (in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens) findet im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz zum Gedenken an den 300. Geburtstag der Faustina Bordoni-Hasse ein Kammerkonzert statt. Werke von Reichardt, Quantz, Naumann, Mozart und Hasse stehen auf dem Programm. Es singt Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), außerdem wirken mit: Sascha Reckert (Glasharmonika), Anton Ruppert (Cembalo), das Flötenduo Weinzierl/Wächter und das Ensemble Lodron München.
25. September 1997: Prof. Wolfgang Hochstein hält einen Vortrag zum Thema: Josef Rheinberger – Komponist, Lehrer und Dirigent, zu dem die Musikbibliothek am Gasteig eingeladen hat.
14. September 1997: Die Hasse-Gesellschaft und die Saxonia e.V. laden zum Vortrag in die Münchner Seidl-Villa. Prof. Hans John aus Dresden spricht über Die Begegnungen zweier Genies – Mendelssohns Beziehungen zu Goethe.
16. August 1997: Ein kleiner Kreis Hasseaner trifft sich im Foyer des Landestheaters Innsbruck. Im Rahmen der Festwochen der Alten Musik wird Hasses grandiose 5stündige Türkenoper Solimano gegeben (Leitung: René Jacobs).
6. Juli 1997: In Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens veranstaltet die Hasse-Gesellschaft ein Kirchenkonzert in der Münchner Asamkirche mit Werken von Haydn und Hasse.
17. Juni 1997: Die Freunde Münchens e.V. und die Hasse-Gesellschaft laden im Rahmen des Münchner Stadtgründungsfestes zu einem Festabend in den Festsaal des Alten Münchner Rathauses ein. Das Thema des Abends: München - Dresden - Historische Bedeutung der bayerisch-sächsischen Doppelhochzeit von 1747. Die Ansprachen mehrerer Festredner werden u.a. von Hasses „Regina coeli“ umrahmt. Ein Empfang beschließt die Festveranstaltung.
22. - 25. Mai 1997: Reise zu den Dresdner Musikfestspielen. Gleich nach der Ankunft führt der Weg zur Semper-Oper, wo Hasses Oper Attilio Regolo konzertant aufgeführt wird. Die Hauptpartien singen Axel Köhler und Martina Borst, der Dirigent ist Frieder Bernius. Am 23. fahren die Hasseaner nach Bautzen und Görlitz und erleben am Abend eine grandiose Aufführung von Monteverdis Marienvesper in der Dresdner Annenkirche. Während der Heimreise führt eine Stippvisite zum Richard-Wagner-Museum in Graupa bei Dresden. Silvia Reif führt durch das Haus und erzählt Details aus Wagners Zeit in Dresden.
214. - 17. November 1996: 10 Mitglieder folgen der Einladung von Dr. Klaus Müller - anläßlich seines 60. Geburtstags - zu einem Konzert nach Zürich, das er sich selbst schenkte. Am 15.11. führt Iris Meyer mit großer Begeisterung durch ihre Heimatstadt. Am 16.11. findet in der Martin-Luther-Kirche das Festkonzert mit dem Ensemble Il divino Sassone statt. Einführend spricht Prof. Dr. Hochstein zum Thema: Il dino Sassone - Padre della musica und das Schicksal von Hasses Werken im 7jährigen Krieg, dann erklingt Musik von Hasse: Die Venezianischen Gondellieder, Arien, Duette, Sonaten. Dann lädt Dr. Müller zum Abendessen ins Landhus ein. Am 17.11. Rückfahrt nach München.
11. Oktober 1996: Kammermusikabend im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz mit musikalischen Raritäten von Hasse, Stamitz und Anton Ruppert. Unter Leitung von Andreas Ruppert spielt ein Kammerorchester, Solisten sind: Gabriele Barta (Sopran), Anneliese Ruppert (Mezzosopran, singende Säge und Schlagzeug), Alois Rauschhuber (Baß) und Anton Ruppert (Cembalo). Veranstalter: Hasse-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Haus des deutschen Ostens.
21. Juli 1996: In der Klosterkirche St. Anna im Münchner Lehel sind Werke von Hasse, Brixi und Schubert zu hören. Wolfgang Hochstein (Orgel) leitet das Konzert, in dem außerdem mitwirken: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Anneliese Ruppert (Alt), Sebastian Ladwig (Violoncello). Als erste Wiederaufführung erklingen die Litanie della Beatissima Vergine mit dem Sub Tuum Praesidium und Salve Regina, handschriftlich übertragen von Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (Vorsitzender der Bergedorfer Hasse-Gesellschaft). J. A. Hasse hatte diese Werke 1761 für die Kaiserliche Familie in Wien komponiert. Bei der Uraufführung sangen Maria Theresia und neun ihrer Kinder, der spätere Kaiser Joseph II. spielte die Orgel, J. A. Hasse leitete die Aufführung von einer zweiten Orgel aus.
20. Juli 1996: Das Festprogramm der Hasse-Gesellschaft wird im Kloster Seeon (Chiemgau) ausgerichtet. Es beginnt mit Vorträgen der Professoren Reinhard Wiesend (Würzburg) und Wolfgang Hochstein (Hamburg). Auch ein Hasse-Experte aus Warschau, Piotr Maculewicz, ist zugegen. Nach einer Führung durch Friedhof und Kirche und dem Abendessen werden auf der See-Bühne musikalischen Kostbarkeiten aus dem 18. Jahrhundert dargeboten: Venezianische Gondellieder - Dresdner Hofmusik. Die Künstler - Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Wolfgang Hochstein (Cembalo), das Flötenduo Weinzierl/Wächter und Sebastian Ladwig (Violoncello) wetteifern mit dem Gesang der Vögel bei aufgehendem Mond, ein unvergeßliches Erlebnis.
15. Juni 1996: Zum Auftakt des 10-jährigen Bestehens der Hasse-Gesellschaft München e.V. findet ein Konzert im Walser Saal am Münchner Johannisplatz statt: Gabriele Barta (Sopran) und Hubert Hoffmann (Laute) tragen Musik vom Hof der polnisch-sächsischen Könige vor, Eva-Maria Stark liest eine von Ursula Biehl verfaßte Entstehungsgeschichte der Münchner Hasse-Gesellschaft.
26. Mai 1996: Waltraud Burckas organisiert eine Busfahrt nach Heimertingen bei Memmingen. Nach einem Rundgang durch den historischen Stadtkern von Memmingen hören die Teilnehmer in der Pfarrkirche St. Martin in Heimertingen eine erste Wiederaufführung: ein Duett aus Hasses Oratorium Sanctus Petrus und Sancta Maria Magdalena. Es musizieren Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Kurt Renner (Cembalo) und ein Kammer-Ensemble unter Leitung von Jürgen Brennich (Violine).
26. bis 28. April 1996: Busfahrt nach Würzburg zur Tiepolo-Ausstellung. Im Schloß Veitshöchheim Besichtigung des Rokokogartens, in dem das Hasse-Intermezzo Der Handwerker als Edelmann (L’artigiano gentiluomo) fürs Fernsehen gefilmt worden war. Die Einstudierung hatte Blagoy Apostolov mit dem Ensemble der Bayrischen Kammeroper Veitshöchheim besorgt.
9. Februar 1996: Neunte ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes: Dr. Guntram Mahl tritt zurück, seine Stelle als stellvertretender Vorsitzender nimmt Heinrich Fisser ein.
17. November 1995: Waltraud Burckas hält einen Dia-Vortrag: Die Geschichte des Leipziger Gewandhauses und seines Orchesters.
14. Oktober 1995: Die Dresdner Kapellknaben geben ihr Debüt in der bayerischen Landeshauptstadt. In der Heilig Geist Kirche singen sie Werke von H. Isaac, O. di Lasso, G. P. Palestrina, J. Handl, H. Schütz, J. D. Zelenka, J. A. Hasse, F. Mendelssohn Bartholdy, A. Bruckner, F. Liszt, P. I. Tschaikowsky und P. Eben unter der Leitung von Domkapellmeister Konrad Wagner. Sie wechseln sich ab mit dem Albinoni-Blechbläserquintett, das Werke von S. Scheidt, M. Frank und Ludwig Maurer zu Gehör bringt.
14. - 17. September 1995: Sieben Hasseaner fahren mit dem Zug nach Genf, dann über Lausanne nach Montreux und zum Schloß Chillon. Am 16.9. geht‘s nach Yvoire, einem reizenden Künstlerdorf auf der französischen Seite des Sees und zum Salève, dem Hausberg von Genf. Am Abend das Glanzlicht der Reise: ein Konzert unter dem Motto: Du côté de Dresde et de Venise: Johann Adolf Hasse et Vivaldi. Gefördert vom Generalkonsulat der Bundesrepublik, dem Internationalen Deutschen Club in Genf und der Union de Banques Suisses spielt das Ensemble der Münchner Hasse-Gesellschaft Il Divino Sassone unter der Leitung von Wolfgang Hochstein.
10. September 1995: In Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung Aschau (Chiemgau) und dank der Vermittlung von Gabriele Barta von der Hasse-Gesellschaft finden zwei Konzerte statt: eine Matinee in der Schloßkapelle zu Hohenaschau und ein Abendkonzert im Preysingsaal von Schloß Hohenaschau. Auf dem Programm: die Venezianischen Gondellieder von Hasse und Werke seiner Zeitgenossen Benda, Händel, Jommelli, Mozart und Vivaldi. Die Musikanten: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Sebastian Ladwig (Violoncello) Wolfgang Hochstein (Cembalo) und das Münchner Flötenduo Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter.
19. Juli 1995: Mitglieder der Hasse-Gesellschaft treffen sich mit den Mitgliedern der Saxonia e.V. zu einer Busfahrt durchs oberbayerische Land.
4. November 1994: Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz / Hasse-Gesellschaft und Haus des Deutschen Ostens veranstalten zum Jahresausklang ein Konzert mit Arien, Sonaten und Duetten von Hasse und böhmischen Komponisten, dargeboten von Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Bernhard Gillitzer (Cembalo), dem Münchner Flötenduo Weinzierl/Wächter und dem Ensemble Lodron München. Das Duett Mille volte o mio tesoro aus der Hasse-Kantate La Danza (Venedig 1775) erklingt erstmalig in neuerer Zeit.
17. Juli 1994: Ausflug in den Chiemgau. Nach dem Besuch der Pfarrkirche von Sachrang und der beachtlichen Notensammlung vom Müllner-Peter geht’s nach Aschau. In der dortigen Pfarrkirche veranstaltet die Hasse-Gesellschaft zusammen mit dem Haus des Deutschen Ostens ein Kammerkonzert mit Kompositionen von Händel, Michael Haydn, Bach, Biber und Hasse. Ausführende: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schö-ner (Mezzosopran), Anneliese Ruppert (Alt), Alois Rauschhuber (Baßbariton), Markus Erdinger (Oboe), Josef Schmidt (Orgel), Claudia Ruppert (Violine) unter der Leitung von Andreas Ruppert.
26. Juni 1994: Das Konzert wird in der Heilig-Kreuz-Kirche in Donauwörth in gleicher Besetzung wiederholt: der Lions Club feiert sein 20jähriges Bestehen.
25. Juni 1994: In der Pfarrkirche St. Tertulin in Schlehdorf erklingt - eine Spende der Raiffeisenbank Schlehdorf machte es möglich - Musik von Mozart (Lauretanische Litanei, Kirchensonaten) und Hasse (eine Arie aus La conversione di Sant‘Agostino und Messe d-moll). Unter Anton Ludwig Pfell musizieren: Ensemble Lodron München, Andechser Chorgemeinschaft, Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Klaus Donaubauer (Tenor), Alois Rauschhuber (Baß).
26. – 29. Mai 1994: Reise zu den Dresdner Musikfestspielen (22 Teilnehmer). Am 27. Mai konzertante Aufführung der Hasse-Oper Artemisia in der Semper-Oper. Mit deren Erstauführung am 7. Januar 1754 wurde der Karneval in Dresden eröffnet.
6. November 1993: Im Rembrandt-Zimmer des Eden-Hotels Wolff hält Manfred Lauffer einen Vortrag. Titel: Staatsoper Dresden - Geschichte und Wiederaufbau eines glanzvollen Hauses.
24. September 1993: In Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens veranstaltet die Hasse-Gesellschaft einen Kammermusikabend im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz unter dem Motto: Zauberflöten und Flötenzauber - mit dem Münchner Flötenduo Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter, Gabriele Barta (Sopran). Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran). Sebastian Ladwig (Violoncello) und Anton Ruppert (Cembalo). Es erklingt die erste Wiederaufführung der Hasse-Kantate Mentre Clori la bella.
12. September 1993: Mitglieder und Freunde besuchen das Freilichtmuseum an der Glentleiten. Anschließend zeigt Pfarrer Josef Stadler die Sehenswürdigkeiten und Kostbarkeiten seiner Pfarrkirche St. Tertulin in Schlehdorf, in der dann am Nachmittag ein Gedenkkonzert zum 210. Todestag Hasses gegeben wird. Brixi, Hasse, Mozart und Zelenka werden von den bewährten Interpreten - Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Josef Schmidt (Orgel) unter Leitung von  Andreas Ruppert - musikalisch zum Leben erweckt.
18. Juli 1993: Die Hasse-Gesellschaft, gefördert von der Dresdner Bank, gibt in der Münchner Asam-Kirche ein Gedenkkonzert zum 210. Todesjahr von J. A. Hasse. Zu hören sind Werke von Bach, Brixi, Hasse, Mozart, Zelenka, darunter eine Erstaufführung in moderner Zeit: Ave Regina Caelorum in B-Dur von Hasse. Die Interpreten: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Josef Schmidt (Orgel). Andreas Ruppert leitet das Kammerorchester.
24. Juni 1993: Prof. Dr. Wolfgang Hochstein spricht in der Musikbibliothek am Gasteig zum Thema: Die venezianischen Mädchenkonservatorien im 18. Jahrhundert.
4. - 7. Juni 1993: Einige Mitglieder fahren zu den Händel-Festspielen nach Halle, um Hasses Intermezzo tragico Piramo e Tisbe zu hören. Unter Leitung von Michael Schneider spielt das Ensemble La Stagione, Solisten sind Barbara Schlick, Ann Monoyios und Wilfried Jochens. Der folgende Tag beginnt mit einer Stadtbesichtigung und endet mit einer Aufführung von Händels Oratorium Judas Maccabaeus. Die Rückreise wird in Naumburg unterbrochen, um den berühmten Dom in Augenschein zu nehmen.
22. Mai 1993: Prof. Dr. Ernest Harriss hält einen Vortrag über Hasses Intermezzo tragico Piramo e Tisbe. Prof. Harriss ist der Neuherausgeber dieses Werks (1989).
15. April 1993: Eva-Maria Stark liest aus dem Tagebuch des Charles Burney aus den Jahren 1772/73 die Passage über den Besuch bei Familie Hasse in Wien. Prof. Ekkehard Tietze spielt auf dem Flügel eine Sonate für Cembalo von J. A. Hasse.
12 Oktober 1992: Dank der freundlichen Zustimmung des Abtes Odilo Lechner kann die Hasse-Gesellschaft das Andechser Konzert in der Basilika St. Bonifaz in München wiederholen. Wie schon in Andechs singen und musizieren: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Anton Rosner (Tenor), Günter Leykam (Baß) und das Ensemble Lodron München unter der Leitung von A. L. Pfell.
10. Oktober 1992: Andechser Kloster- und Wallfahrtskirche / Lauretanische Litanei (KV 109) von W. A. Mozart, die Sinfonie Nr. 30 C-Dur von J. Haydn sowie die Messe d-moll von Hasse
23. August 1992: Besuch des Orgelmuseum in Valley.
28. Mai - 1. Juni 1992: Ausflug Dresdner Musikfestspiele. Besuch Schloß Moritzburg. Aufführung von Hasses Intermezzo Der Handwerker als Edelmann - L’artigiano gentiluomo - durch die Bayerische Kammeroper Veitshöchheim 30.​Mai:​ Führung durch Dresden: Albertinum, Hofkirche, Fürstenzug, Dresden-Neustadt. Am Abend geht es in den Pillnitzer Schloßpark zu La Notte – eine Nacht mit Mozart. Am 31. Mai stellt die Semper-Oper Hasses Oper L’Olimpiade in einer konzertanten Aufführung auf die Bühne (Leitung: Frieder Bernius). 
15. Mai 1992: Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz
Kammermusikabend, welcher der Gattin Hasses, Faustina Bordoni, gewidmet ist: zu hören ist u.a. Faustinas erster Auftritt in einer Hasse-Oper, ein Duett aus Dalisa: Che pena, o mio tesoro... Neben Hasse stehen Benda, Biber und Mysliveček auf dem Programm.
25. März 1992: Vortrag Prof. Dr. Reinhard Wiesend: Hasse und Mozart - ein ungleiches Paar.
30. Januar 1992: Vortrag Dr. Thomas von Marks: Eine Fahrt von Venedig zu den Villen des Veneto durch das Leben der Familie Hasse in Venedig.
 20. September 1991: Die gute Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens ermöglicht zum erstenmal ein Kammerkonzert im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz, in dem zwei moderne Erstaufführungen zu hören sind, nämlich zwei Arien aus Hasses Oper Artaxerxes (London 1734): Or’ la nube procellosa... (von Porpora komponiert) und Se al labro mio non credi... Die Interpreten: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Hertha Mergl (Flöte), Sebastian Ladwig (Violoncello), Wolfgang Simons (Viola), Matthias Simons (Violine), Ekkehard Tietze (Cembalo).
10. August 1991: Bus-Ausflug nach Dießen am Ammersee mit Besichtigung des Marienmünsters. Prof. Ekkehard Tietze aus Leipzig brilliert an der Orgel mit Musik von Hasse.
21. Juli 1991: Münchner Asamkirche / Kompositionen von Mozart und Hasse zum Gedenken an den 200. Todestag Wolfgang Amadeus Mozarts. Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Josef Schmidt (Orgel) und Martin Spanner (Oboe). Andreas Ruppert leitet das Kammerorchester.
29. Juni 1991: Mitglieder und Freunde der Hasse-Gesellschaft fahren nach Wessobrunn und Polling. Nach der beeindruckenden Führung durch das Kloster Wessobrunn hören sie in der Stiftskirche von Polling „Parafrasi del Christo“ von Donizetti, die Vier Jahreszeiten von Vivaldi und zwei kirchenmusikalische Werke von J.A. Hasse. Es singen: Gabriele Barta (Sopran) und Gerda Prochaska (Mezzosopran).
In einem Schreiben vom 5. Juli bedankt sich Ursula Biehl bei den Mitgliedern für deren Spendenfreudigkeit. Die finanziellen Mittel, die in den 5 Jahren des Bestehens der Hasse-Gesellschaft eingingen, ermöglichten u.a. die Übertragung einiger Motetten, Salve Regina und Kantaten Hasses in die für die heutige Musikpraxis erforderliche Notenschrift.
19. Dezember 1990: Münchner Stadtbibliothek am Gasteig / Vortrag von Dr. Eva Renate Wutta: Die Violinschule Leopold Mozarts und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Violintechnik
13. November 1990: Haus des Deutschen Ostens / Dr. Gisela Jaacks (Hamburg) und Prof. Hochstein berichten über die Hasse-Ausstellung Padre della musica in Bergedorf. Eva Maria Stark liest aus dem Testament Hasses
1. Oktober 1990: Prof. Wolfgang Hochstein hält - auf Einladung von Dr. Eva Renate Wutta - anläßlich des 100. Todestages von César Franck einen Vortrag über das kirchenmusikalische Werk des französischen Komponisten.
14. September 1990: Die Hasse-Gesellschaft lädt zusammen mit dem Haus des Deutschen Ostens zu einem Konzert der 7. Ostdeutschen Kulturtage in Waldkraiburg. Auf dem Programm Werke von C. Ph. E. Bach, Benda, Seidel, Mysliveček, Telemann und Hasse. Die Musiker: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Hertha Mergl (Flöte), Sebastian Ladwig (Violoncello), Christian Kelnberger (Gitarre), Matthias Simons (Violine), Josef Schmidt (Cembalo).
18. August 1990: Im Rahmen der Leitheimer Schloßkonzerte werden „musikalische Raritäten“ vorgestellt: Werke von Brixi, Jommelli, Porpora, Mozart und Hasse.
15. Juli 1990: Münchner Asamkirche / Werke von J. S. Bach, F. X. Brixi, Joh. Stamitz sowie zwei kirchenmusikalische Werke von Hasse: Gabriele Barta singt das Salve Regina G-Dur, Hedwig Mahl-Schöner die Motette Chori Angelici Laetantes beide in moderner Erstaufführung.
8. Mai 1990: Münchner Stadtbibliothek / Dr. Ortrun Landmann (Sächsische Landesbibliothek Dresden) spricht über: Der Oberkapellmeister J.A. Hasse und seine Dresdner Zeitgenossen
7. Mai 1990: Städtischen Galerie im Lenbach-Haus / Kammermusikabend mit Werken von Quantz, Vivaldi, Weiß, Hasse u.a.
Ausführende: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Hubert Hoffmann (Laute und Theorbe), Hertha Mergl (Flöte), Sebastian Ladwig (Violoncello), Wolfgang Hochstein (Cembalo). Von Hasse erklingen Venezianische Gondellieder und die Kantate Euridice ed Orfeo.
8. Februar 1990: Dritte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens, der bisherige Vorstand wird wiedergewählt.
 10. November 1989: Die Saxonia München und die Hasse-Gesellschaft München laden Mitglieder und Interessierte zu einem Vortrag Erich Mendes: Die Dresdner Oper zwischen Heinrich Schütz und Richard Wagner - Von der Hofkapelle zum Orchester der Romantik.
29. September 1989: Zum Gedenken an den 290. Geburtstages Hasses findet - dank großzügiger Spende durch die Dresdner Bank München - ein Konzert im Sophiensaal in München statt. Neben Hasse kommen auch Quantz, Weiß, Zelenka und Lotti zu Gehör. Es musizieren: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Hubert Hoffmann (Laute und Theorbe), Hertha Mergl (Flöte), Christa Trautner (Oboe), Raphael Suder (Fagott), Edgar Borsich (Violoncello), Michael Eberth (Cembalo).
20. August 1989: Mitglieder und Freunde der Hasse-Gesellschaft besuchen und gestalten ein Schloßkonzert in Leitheim. Auf vielfachen Wunsch erklingen nochmals Hasses Venezianische Gondellieder. Dieses Konzert wird am 21. Oktober auf Einladung der Hasse-Gesellschaft Bergedorf dort wiederholt.
18. Juli 1989: Wolf Müller führt die Mitglieder in einem Vortrag zu allen 32 Orgeln des wohl berühmtesten Orgelbauers: Gottfried Silbermann.
Juni 1989: Im Juni besucht der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Ernest Harriss das Hasse-Archiv in Bergedorf. Anschließend reist er nach Dresden und arbeitet in der Sächsischen Landesbibliothek, bevor er am 17. Juni in München einen Vortrag hält.
22. - 27. Mai 1989: Der 290. Geburtstag Hasses motiviert eine Gruppe von Hasseanern zu einer Venedigreise. Sie hören dort vier Konzerte des Lassus-Musikkreises e.V. München unter Leitung des Dirigenten DMD Bernward Beyerle, besuchen die Grabstätte Hasses und seiner Frau Faustina in der Chiesa di S. Marcuola. Der Höhepunkt der Reise war das Konzert des Münchner Chores in der Basilica di S. Marco.
9. April 1989: Mariahilfkirche (München)  / Kirchenkonzert zum Gedenken an den 290. Geburtstag Hasses mit Wiedererstaufführung seines Salve-Regina Es-Dur sowie Werken von J. S. Bach und Händel; Ausführende: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Martin Spanner und Daniel Wohlgemuth (Oboe), Martin Spanner und Claudia Huss (Violine), Helga Spanner (Viola), Karin Gargerle (Violoncello), Herbert Seibel (Kontrabaß), Josef Schmidt (Orgel) unter der Leitung von Andreas Ruppert.
4. November 1988: anläßlich des 300. Geburtstages von J. G. Pisendel spricht Erich Mende zum Thema: Harmonie von Klang und Form – Hasse und Pisendel im barocken Dresden
16. September 1988: Im Kongregationssaal des Klosters Neuburg (Donau) gibt es Musikalische Kostbarkeiten von Zelenka, Benda, Händel, Weiß, Biber und Hasse zu hören. Es spielt das Hasse-Ensemble München mit Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Hertha Mergl (Flöte), Sebastian Ladwig (Violoncello), Albert Reyerman (Barocklaute/Theorbe), Odilo Klasen (Cembalo).
2. - 4. September 1988: Busfahrt nach Dürrnstein zu den Österreichischen Donau-Festwochen. Unter der Leitung von Alexander Krins wird Hasses Intermezzo Der Bürger als Edelmann, einen Tag später Richard Löwenherz von A. E. M. Grétry - eines Zeitgenossen von Hasse - aufgeführt.
6., 7. und 21. August 1988: Leitheimer Schloßkonzerte mit Dresdner Liedern von G. Nauwach, Venezianischen Gondelliedern von Hasse, Canzonen von Scarlatti, Steffani und Marcello, Lautenmusik von S. L. Weiß; am 20. August: Sonaten von Hasse und böhmischen Meistern seiner Zeit.
1. Juli 1988: Ehepaar Burckas hält einen Diavortrag über Venedig, musikalisch umrahmt von Hasses Venezianischen Gondelliedern.
7. – 9. Mai 1988: Die Hasse-Gesellschaft organisiert Hasse-Tage in München mit Symposium, Kirchenkonzert und Vortrag in der Münchner Musikhochschule. Referenten des Symposiums sind Prof. Dr. Günter von Noé (München), Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (Hamburg), Dr. Reinhard Wiesend (Würzburg) und Prof. Dr. Karl-Heinz Viertel (Leipzig). Dank einer Sonderspende der Mitglieder kann nach 250 Jahren eine erste Wiederaufführung der Motette: Inter Undas Agitatus mit Gabriele Barta in der Asamkirche stattfinden. 
1. Dezember 1987: Die Hasse-Gesellschaft und die Münchner Stadtbibliothek am Gasteig laden gemeinsam zu einem Vortrag: Martin Gregor Dellin spricht zum Thema: Soweit die Worte reichen - Musikbeschreibungen in der Literatur.
7. November 1987: Mitglieder und Freunde der Hasse-Gesellschaft München e.V. treffen sich zum Kennenlernen im Hotel Torbräu. Auf dem Programm stehen ein Ausschnitt aus Hasses Requiem C-Dur (Kassette) und ein Dia-Vortrag von Wolfram Eschenbach, in dem an die Leitheimer Schloßkonzerte und die sich angeschließenden Kulturfahrten erinnert wird.
5. Juli, 18. Juli, 30. August und 19. September 1987: vier Konzerte auf Schloß Leitheim mit Werken von Hasse und anderen Komponisten seiner Zeit. Mit je einem Werk wird an den 200. Todestag der Komponistin Anna Amalie von Preußen und an den 300. Geburtstag von Johann Georg Pisendel - Hasses Konzertmeister - erinnert, darunter mit der Wiedererstaufführung von Hasses Cantata a due Euridice ed Orfeo.
24. Mai 1987: Die Brucker Heimatgilde veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Hasse-Gesellschaft ein Konzert in der Klosterkirche Fürstenfeldbruck. Zur Aufführung kommen Werke von J.A. Hasse, darunter drei erste Wiederaufführungen in unserer Zeit nach Manuskripten der Sächsischen Landesbibliothek Dresden. Gäste: IKH Markgraf und Markgräfin von Meißen, die gemeinam mit Dr. Klaus Müller aus der Schweiz angereist sind, Dr. Wiesend (Würzburg) und Dr. Lampel, Kulturreferent der Stadt Fürstenfeldbruck.
7. April 1987: In Zusammenarbeit mit der Münchner Staatsbibliothek am Gasteig hält Dr. Eva Renate Wutta einen Vortrag über die Komponistin Anna Amalie von Preußen - anläßlich des 200. Todesjahres der jüngsten Schwester Friedrichs II. von Preußen.
9. November 1986: Die Hasse-Gesellschaft tritt zum ersten Mal mit einem Konzert junger Künstler in München an die Öffentlichkeit. Es musizieren: Hedwig Mahl (Mezzosopran), Martin Spanner (Violine), Andreas Ruppert (Klavier). Zwischendurch liest Barbara Ruppert aus Charles Burneys Tagebuch einer musikalischen Reise (1772/73), in dem ein Besuch bei der Familie Hasse in Wien geschildert wird.
20. Juli 1986: Festliches Gründungskonzert auf Schloß Leitheim an der Donau. Schirmherr und Gastgeber Albrecht Freiherr von Tucher, bei dem in früheren Jahren schon öfter Hasse-Musik erklungen war, stellt die schönen Räume des Schlosses für einen Empfang und eine erste Ausstellung von Dokumenten zur Person und zum Werk des Komponisten zur Verfügung. Auf dem Programm steht Kammermusik von J. A. Hasse. Es musizieren: Gabriele Barta (Sopran), Anneliese Ruppert (Alt), Hertha Mergl (Flöte), Martin Spanner (Oboe), Erich Gargerle (Violine), Karin Gargerle (Violoncello), Anton Ruppert (Cembalo).
9. Juli 1986: Gründung der Johann-Adolph-Hasse-Gesellschaft München e.V. unter Leitung von Ursula Biehl (Vorsitzende), Dr. Guntram Mahl (Stellvertreter), Waltraud Burckas (Schatzmeisterin), Ulla Laible (Schriftführerin) und Gabriele Barta (künstlerische Leiterin). Beisitzer sind: Dr. Eva Renate Wutta, Marianne Richter, Joachim Burckas und Anton Ruppert.