> 2005

 

 


1.- 6. Dezember 2005: Warschau, Wiederaufführung von Hasses Il Sogno di Scipione, einer „azione teatrale“.
28. Oktober 2005: Die Musikwissenschaftlerin Sabine Radermacher spricht im Carl-Orff-Auditorium der Münchner Hochschule für Musik und Theater über Carlo Broschi Farinelli - den „Meister aller Meister“.
19 -23. November 2005: Dresden,  Einweihung der Frauenkirche, die Virtuosi Saxoniae unter Ludwig Güttler führen zweimal Hasses g-moll Messe auf.
14. Oktober 2005: Dr. Ortfried Kotzian führt - anläßlich des 35-jährigen Bestehens - durch das Haus des Deutschen Ostens .
15.-19. September 2005: Ambronay,. Charpentiers Oratorium Judicium Salomonis und Henry Purcells Symphonies, Anthems & Airs sacrés unter der Leitung von William Christie, sowie die neuzeitliche Erstaufführung von Hasses Oratorium Serpentes in Deserto in der Abbatiale d’Ambronay, gespielt von Les Paladins (Leitung: Jérôme Corréas). Im Kulturprogramm: Genf, Kloster Brou (Bourg-en-Bresse) und Lyon mit Kathedrale Fourvière, römischen Theatern und Seidenmuseum
6. August 2005: Fahrt nach Alteglofsheim. Dr. Morsbach führt durch das Schloß. Nach dem Abendessen: Konzert mit moderner und alter Musik, darunter Pange lingua von J. A. Hasse.
3. Juli 2005: Pfaffenwinkel, Waltraud Burckas erklärt den kunstinteressierten Teilnehmern Geschichte und Ausstattung der Wieskirche. Am Nachmittag: Konzert im Welfenmünster Steingaden: „Die vier Jahreszeiten“ und die Arie „Jubilate“ von Vivaldi sowie ein Salve Regina A-Dur von Hasse
5. Juni 2005: Weißenhorn, Hasses Intermezzo La Serva Scaltra (Die erzwungene Ehe).
21. Mai 2005: Paul Angerer und sein Concilium musicum Wien gastieren auf Einladung der Hasse-Gesellschaft München in der Allerheiligen Hofkirche. Auf dem Programm: Werke von Pisendel, Röllig, Mysliveček, Mozart, J. Haydn und - als Hauptwerk - Hasses L’Armonica: eine Hochzeits-Kantate für Sopran (Ursula Fiedler), Glasharmonika (Sascha Reckert und Philippe Marguerre) und Orchester.
24. April 2005: Hedwig Schöner führt mit Unterstützung der Hasse-Gesellschaft und der Genossenschaftsbank Unterallgäu in der Mussenhausener Wallfahrtskirche das Miserere d-moll von Hasse auf, zum ersten Mal nach 200 Jahren.
25.-28.  März 2005: Dresden, Hasse Oratorium Giuseppe riconosciuto in der Dreikönigskirche unter der Leitung von Maja Sequeira. 26.5.: Premiere der Hasse-Oper Cleofide in der Semper-Oper (Leitung: Alessandro de Marchi, in der Titelrolle Maria Bayo). In der Pause besteht die Gelegenheit, die Hasse-Ausstellung im Wandelgang anzuschauen. Intendant Uecker läßt es sich nicht nehmen, die Hasseaner zu empfangen. Nach Opernende: Premierenfeier. 27.5. (Ostersonntag): Vormittags Mozarts Regina coeli und Haydns Nelson-Messe in der Hofkirche (Hochamt). Abends in der Semper-Oper dirigiert Peter Schreier Haydns Schöpfung zu einer Ballettinszenierung. 28.5.: Matinee in der Unterkirche der Frauenkirche: Capella Musica mit Werken von Bach, Händel, Giordani u.a.
25. Februar 2005: Dr. Gerhard Poppe spricht im Carl-Orff-Auditorium der Münchner Hochschule für Musik und Theater über Das unbekannte Oratorium - Die italienischen Oratorien von J. A. Hasse. Eingeladen hat die Hasse-Gesellschaft (in Kooperation mit der Musikhochschule).


 

 

> 2004

 

 

29. Oktober 2004: Auf Einladung der Hasse-Gesellschaft - in Kooperation mit der Münchner Hochschule für Musik und Theater - spricht Dr. Saskia Woyke im Carl-Orff-Auditorium über Faustina Bordoni, Ehefrau Hasses und damals höchstbezahlte Sängerin Europas.

3. Oktober 2004: Die Hasse-Gesellschaft organisiert ein Kammerkonzert „nach italienischem Gusto“ in der Klosterkirche der Englischen Fräulein in München-Nymphenburg. Gespielt werden Werke von Hasse, Jommelli, Lotti, Galuppi und Vivaldi. Es musizieren: Waltraud Strössner (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), das Flötenduo Weinzierl-Wächter; Brigitte Eggensberger (Violoncello), die Leitung hat Wolfgang Hochstein (Cembalo).

27. September - 3. Oktober 2004: Deutsche Kulturwoche in Mailand. Das Goethe-Institut Mailand präsentiert Hasse als „Botschafter der italienischen Musik in Eurpopa“. Das Ensemble Musica Rara führt geistliche Motetten und die Serenata Marc’Antonio e Cleopatra von Hasse auf. Im Dommuseum ist die Ausstellung Johann Adolph Hasse, Leben und Werk, gemeinsames Werk von Dr. Klaus Müller und Klaus Schmidt, auf Italienisch zu sehen. Ebenfalls im Dommuseum wird die soeben erschienene Hasse-Biographie von Dr. Raffaele Mellace vorgestellt.

14. August 2004: Fahrt zu einem festlichen Konzert nach Tuntenhausen. Unter dem Motto Magnificat werden Werke von Brixi, Leuttner, Albinoni, Händel, Zeiler, Rathgeber - und das Salve Regina in Es-Dur von Hasse vorgestellt. Das Konzert wird am 15. August in Törwang wiederholt.

10. - 14. Juni 2004: Reise nach Göttweig. Wolfram Eschenbach kann Professor Riedel für die Führung gewinnen. 11.6.: Besichtigung von Stift Göttweig. 12.6.: Fahrt ins Waldviertel zum Prämonstratenserstift Geras, zu den Schlössern Hardegg und Riegersburg und zum Benediktinerstift Altenburg. 13.6: Fahrt zum Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg, nachmittags zum Stift Dürnstein und nach Krems. 14.6.: Fahrt nach Kremsmünster und Besichtigung der Sammlungen des dortigen Benediktinerstifts. Anschließend Heimfahrt.

20. - 25. Mai 2004: Reise zu den Dresdner Musikfestspielen. 21.5.: Vormittags: Besichtigung der „gläsernen Manufaktur Volkswagen“, in welcher der „Phaeton“ hergestellt wird, abends: Konzert in der Annenkirche mit Schmelzers Vesperae solennes und Bibers Requiem f-moll. Es musiziert das Vocalensemble Alte Musik Dresden. 22.5. nachmittags: Werke von Lully und Rameau in der Semper-Oper, abends Hasses Piramo e Tisbe auf der Albrechtsburg in Meißen. 23.5: eine Schlösserreise bei Regen, mit Konzerten in Kriebstein, Altzella, Albrechtsburg. Auf der letzten Station, in Proschwitz, kommt Heinichens Oper La Gara degli Dei zu konzertanter Aufführung, die Leitung hat Hartmut Haenchen. 24.5: Mozarts Zauberflöte in der Semper-Oper. Das ursprünglich vorgesehene Stück - von Schütz und Weckmann - war wegen drohenden Publikummangels abgesetzt worden. Am 25.5. lädt Dr. Klaus Müller zur Weinprobe auf Weingut Schloß Wackerbarth ein. Von dort aus Rückfahrt nach München.

26. März 2004: Siebzehnte Ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.

13. März 2004: Die Hasse-Gesellschaften München und Bergedorf sowie das Schützhaus Weißenfels veranstalten mit Unterstützung durch das Haus des Deutschen Ostens im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz ein Konzert unter dem Motto Tänze und Kammermusik der Galanten Zeit mit Werken von Hasse, Benda und Telemann. Es musizieren: Laurence Dean (Flöte), Jürgen Groß (Violine), Armin Lohbeck (Violoncello), Wolfgang Hochstein (Cembalo). Das Tanzensemble Alta Danza präsentiert höfische Tänze, die es auch in Bergedorf und Weißenfels zeigt. Es kommt u.a. zur ersten Wiederaufführung von Barberinas Menuett
28. Februar - 1. März 2004: Reise nach Hitzacker, wo eine „Musikwoche Hitzacker“ stattfindet. Am Vormttag des 29.2.: „Gesprächskonzert“ in der St. Johanneskirche mit der Bach-Kantate Erhöhtes Fleisch und Blut (BWV 173), Moderation: Ludwig Güttler. Das Abendkonzert ist „dem beliebtesten und hochgeschätzten Komponisten seiner Zeit, Johann Adolph Hasse gewidmet, mit dessen Musik Dresden und Italien gleichermaßen anwesend sind.


 


 

> 2003

 

 

12.–14. Dezember 2003: Reise nach Weißenfels. Anlaß: die Eröffnung der Hasse-Ausstellung sowie ein Konzert mit Wolfgang Hochstein und Jürgen Groß, welche die sechs Violinsonaten von Hasse zum zweiten Mal darbieten. Eine Stadtführung rundet das Programm ab.

6. Dezember 2003: Die Hasse-Gesellschaft und Cara Musica veranstalten ein Adventskonzert in der Damenstiftskirche. Die von Gerlinde Sämann gesungene, von Oliver Frank geleitete Erstdarbietung der Hasse-Motette Coelesti incendio in D-Dur erhält stürmischen Beifall.

7. November 2003: Die Hasse-Gesellschaft veranstaltet in Zusammenarbeit mit Cara Musica und mit Unterstützung des Hauses des Deutschen Ostens im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz ein Konzert unter dem Motto Amore e dolore. Es gibt weltliche Kantaten von A. Scarlatti und seinem Schüler J. A. Hasse zu hören, darunter die neuzeitliche Erstaufführung der Hasse-Kantate Ho fuggito Amore. Gerlinde Sämann (Sopran) wird begleitet von La Pellegrina (Augsburg).

10.–13. Oktober 2003: Reise nach Busseto. Gleich nach der Ankunft ins kleine Teatro Giuseppe Verdi di Busseto zu Verdis Aida. Am 11.10. Fahrt nach Cremona, Stadtbesichtigung und Besuch des Museo Civico a la Ponzone mit Geigen des Meisters Stradivari. Abends Kammerkonzert in der Kirche San Maurizio in Mailand mit drei Hasse-Sonaten. Am 12.10. Fahrt nach Roncole zum Geburtshaus Verdis und weiter nach Sant’Agata zu Verdis Wohnhaus. Am Nachmittag eine grandiose Aufführung des L’Orfeo von Claudio Monteverdi in Cremona. Am 13.10. Rückkehr nach München.

3. Oktober 2003: Im Kaisersaal in Ottobeuren wird Geistliche Musik von 13 Orden in Schwaben zu Gehör gebracht.

12.–15. September 2003: Brüssel-Reise. Gleich nach der verspäteten Ankunft erwartet die Teilnehmer eine Stadtrundfahrt mit Besuch des Schokoladenmuseums. Am 13.9.: Tagesausflug nach Gent und Brügge, am Abend Opernbesuch: gegeben wird eine konzertante Aufführung der Hasse-Serenata Marc‘Antonio e Cleopatra unter Leitung von René Jacobs.
15. August 2003: Tagesausflug nach Törwang. In der Pfarrkirche wird unter der Leitung von Notker Anton ein Mariä-Himmelfahrt-Konzert veranstaltet, mit dem Salve Regina A-Dur von J. A. Hasse.
9.–15. Juni 2003: Die Dresdner Musikfestspiele beginnen für die angereisten Hasseaner mit einem kulinarischen Hochgenuß: Dr. Klaus Müller lädt zum Abendessen in die Villa Sorgenfrei ein. Der Anlaß der Reise ist die Aufführung von La Sorella Amante, einer Commedia per musica von J. A. Hasse am 10.6. im Palais im großen Garten. Dort präsentieren Dr. Klaus Müller und der Graphiker Klaus Schmidt auch zum ersten Mal ihre gemeinsam erarbeitete Ausstellung: Johann Adolph Hasse, Leben und Werk. Am 11.6.: Besichtigung des Orgelmuseums in Frauenstein im Silbernen Erzgebirge. Prof. Hochstein improvisiert Hasse-Musik auf der Kopie einer einmanualigen Silbermannorgel. Am Abend ein Konzert in der Annenkirche, leider setzte Güttler das vorgesehene Werk von Hasse ab. Am 12.6.: Besichtigung der Porzellanmanufaktur in Meißen, Rundgang durch die Stadt. Am 13.6.: Ausflug in die Sächsische Schweiz zur Burg Stolpen. Gräfin Cosel führt „persönlich“ durch ihre ehemalige Behausung. Am Abend in der Kreuzkirche: Johannes-Passion von J. S. Bach. Am Nachmittag des 14.6. interpretiert die Sängerin Barbara Bonney in der Semper-Oper Lieder von Schumann, Schubert und Wolf. Die Oper „Alceste“ von W. Gluck, die abends im Zwinger aufgeführt werden soll, fällt buchstäblich „ins Wasser“, das Feuerwerk zu späterer Stunde kann jedoch stattfinden.

6. - 7. Juni 2003: Im Kleinbus zu den Schwetzinger Festspielen, mit einem Abstecher zum imposanten Dom von Speyer. Abends im Rokokotheater wird die Missa Dei Filii von Jan Dismas Zelenka vorgestellt, nach der Pause erklingt das Hasse-Oratorium La Conversione die Sant’Agostino. Unter der Leitung von Frieder Bernius spielt das Barockorchester Stuttgart. Es wirken mit: Mechtild Bach, Daniel Taylor, Christoph Genz, Sebastian Noack und der Kammerchor Stuttgart. Vor der Heimreise „lustwandeln“ die Teilnehmer noch in der herrlichen Parkanlage.

11. Mai 2003: Im kleinen Konzertsaal im Kulturzentrum im Gasteig spielen Jürgen Groß (Barockvioline) und Wolfgang Hochstein (Hammerflügel) sechs Violinsonaten in erster Wiederaufführung von Hasse.

15. - 19. Februar 2003: Wien-Reise / 16.2. beginnt mit der Messe G-Dur von Hasse in der Burgkapelle. Daran schließt sich eine Stadtrundfahrt an. Nachmittags: Die Zauberflöte im Marionettentheater (Schloß Schönbrunn).

17.02. Lesung mit Gerhard Tötschinger im Kaffeehaus Sperl. Abends nehmen einige Teilnehmer die Gelegenheit wahr, der Premiere von Donizettis Oper La Favorite in der Wiener Staatsoper beizuwohnen.

Am 18.02.: Ausflug zur Geburtsstätte der Brüder Joseph und Michael Haydn in Rohrau. Abends spielt das Concilium musicum Wien unter Leitung von Prof. Paul Angerer das 2. Konzert des 29. Haydn-Zyklus.

19. 02.: Besuch des Wiener Haydn-Hauses, wo das Concilium musicum speziell für die Hasseaner ein kleines Konzert gibt

1. Februar 2003: Prof. Sven Hansell hält in der Musikbibliothek am Gasteig einen Vortrag zum Thema: Barocke Bühnenbilder.


 

 

> 2002

 

 

14. Dezember 2002: In der Damenstiftskirche erklingen Adventskantaten: 2 Kantaten und eine Motette von J. S. Bach, die Pastorale Venite Pastores und das Salve Regina Es-dur von Hasse. Unter Leitung von Oliver Frank spielt die Cara Musica, es singen: Gerlinde Sämann (Sopran), Stefanie Früh (Alt), Klaus Steppberger (Tenor), Thomas Gropper (Baß) und der Vivaldi-Chor München.

 3. Dezember 2002: Bayerisches Nationalmuseum, Führung in der Krippenausstellung

9. November 2002: Liselotte Guth führt durch Südlichen Friedhof in München.

4. Oktober 2002: Fahrt nach Bad Urach. In der Stadthalle Metzingen wird die konzertante Fassung der Oper Benedetto Marcello von Joachim Raff uraufgeführt, welche die entscheidende Begegnung Adolph Hasses mit Faustina Bordoni im Hause Benedetto Marcellos zur Darstellung bringt. Am selben Tag im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz: Claire Genewein (Traversflöte) und Oliver Frank (Cembalo) spielen zusammen mit dem Orchester Capriccio (Basel) Werke von Bach, Vivaldi, Benda und Hasse.

12. - 15. Juli 2002: Reise nach Graz, wo im Rahmen der Styriate, der steirischen Festspiele, Hasses Piramo e Tisbe in der Straßenbahnremise Mariatrost aufgeführt wird. Am 14.7. in der Mariahilferkirche: ein Salve Regina von Händel und Stabat Mater von Pergolesi. Der obligatorische Stadtrundgang, ein Besuch der Hundertwasserkirche St. Barbara in Bärnbach und des Lippizaner-Gestüts in Piber füllen den Rest der Zeit. Auf der Rückfahrt: Zwischenstopps beim Zisterzienserstift Rein und beim Benediktinerstift Admont.

8. Juni–3. Juli 2002: Einige Hassemitglieder treffen sich in Berlin mit Freunden aus Dresden und Genf. Sie unternehmen einen Ausflug nach Rheinsberg. Am 30.6. lädt Dr. Helma Neumann zu einer dreistündigen Dampferfahrt auf der Spree ein, abends steht La Callisto in der Oper Unter den Linden auf dem Spielplan, ein Dramma per musica von P. F. Cavalli, musikalische Leitung: René Jacobs. Der vierte Berlin-Tag beginnt mit einer musikalischen Stadtrundfahrt und endet in Rheinsberg mit der Oper Iphigenie in Aulis von Ch. W. Gluck. Der fünfte Tag sieht eine Führung durch die Alte Nationalgalerie vor. Am 3.7. geht‘s von Spree-Athen zurück an die Isar.

15. Juni 2002: Prof. Dr. Friedrich Riedel spricht zum Thema: Johann Adolph Hasse und die Kirchenmusik im österreichischen Benediktinerstift Göttweig.

7. - 11. Juni 2002: Mailand-Reise, chauffiert von Dr. Klaus Müller und Wolfram Eschenbach. Von ihrem Quartier im Hotel Sant Ambroeus besuchen die Hasseaner die Kirche Santa Maria delle Grazie mit dem berühmten Abendmahl von Leonardo da Vinci. Dann hören sie in der Basilika San Vittore al Corpo eine moderne Erstaufführung des Oratoriums La Caduta di Gerico von J. A. Hasse. Es musiziert die Musica rara unter Arnold Bosman. Am 8.6. teilt sich die Reisegruppe: einige nehmen an einem Symposium über die Oratorien Hasses teil, der Rest macht eine Besichtigungstour. Abends ein Te Deum von Händel in San Marcellino (Cremona). Quartierwechsel zum Hotel I due Foscari in Busseto. Wieder in Cremona zu Selva morale e spirituale von Claudio Monteverdi. Am Gardasee entlang nach Hause.

12. Mai 2002: Beim Eröffnungskonzert des Musiksommers Loisachtal im Kloster Benediktbeuern präsentiert das Ensemble Saitsiing einen barocken Sinnenrausch mit Vivaldi und Hasse.

13. April 2002: Liselotte Guth führt durch Salzburgs Geschichte, Kultur und Baudenkmäler.

29. März–1. April 2002: Wien-Reise zum Hasse-Oratorium I Pelligrini al Sepolcro di Nostro Signore. Nach dem Konzert Erfahrungsaustausch zwischen Dr. Klaus Müller, Heinrich Fisser und dem Hasse-Experten Prof. Sven Hansell. Am 30.3. Rundgang durch Wien. Am 31.3. Fahrt durchs Helenental nach Eisenstadt. Die neun Hasseaner besuchen am 270. Geburtstag J. Haydns Mausoleum, besteigen den Kalvarienberg und werfen einen Blick auf Schloß Esterhazy, das Haydnhaus, das Rathaus und die Fußgängerzone. In der Buschenschenke im Kleinhöfleinerhof klingt der Abend in fröhlicher Heurigen-Runde aus. Am 1.4. weiter zum Neusiedler See, wo die Reisenden bei einer Bootsfahrt von der Sonne verwöhnt werden. Noch vor Mitternacht wieder zu Hause.

8. März 2002: Die Hasse-Gesellschaft, unterstützt vom Haus des Deutschen Ostens, veranstaltet ein Konzert im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz unter dem Motto Il Caro Sassone. Unter Leitung von Wolfgang Hochstein musiziert das Enseble Elbipolis aus Hamburg. Zu Gehör kommen einige Wiederentdeckungen (aus den Six Italian Cantatas, einige Venezianische Gondellieder). Hedwig Schöner glänzt mit ihrer volltönenden, warmen Stimme, begleitet von der Camerata Elbipolis Hamburg (Jürgen Groß, Violine, Laurence Dean, Traversflöte, Armin Lohbeck, Violoncello) unter Leitung von Wolfgang Hochstein (Cembalo).Ursula Biehl wird Ehrenvorsitzende.

2. März 2002: Fünfzehnte Ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens mit Neuwahl des Vorstandes: Waltraud Burckas und Heinrich Fisser tauschen ihre Ämter.


 

 

 

> 2001

 

 

16. Dezember 2001: An Hasse’s Todestag (!) klang das Jahr bei einem vorweihnachtlichen Mittagessen im Haus des Deutschen Ostens aus.

8. Dezember 2001: Mit Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München organisiert die Hasse-Gesellschaft ein festliches Adventskonzert in der Hofkapelle der Residenz, dargeboten von der Musica Rinata München.

27. Oktober 2001: Ursula Laible, Schriftführerin und Gründungsvorstandsmitglied, stirbt.

26. Oktober 2001: Liselotte Guth führt durch die Münchner Graggenau.

14. Juli 2001: Waltraud Burckas organisiert einen Ausflug nach Schloß Lustheim (Oberschleißheim), wo unter Führung von Otto Bürger die Meißner Porzellansammlung besichtigt wird.

26. bis 30. Juni 2001: Bahnreise nach Dresden. Gleich nach der Ankunft eilen die Reiseteilnehmer zum „Fürstenzug“, den Dr. Christoph Pötzsch einer erstaunlich großen Hörerschaft ausführlich erklärt. Am nächsten Morgen mit Dr. Klaus Müller zur Ausstellung: Zwischen zwei Welten, König Johann von Sachsen zum 200. Geburtstag auf Schloß Weesenstein. Nach dem Mittagessen erläutert Herr Ostermann, ein Dante-Experte, die komplizierte Welt der Göttlichen Komödie. Zurück in Dresden, hören die Hasseaner von Dompfarrer Ullmann Interessantes über die Ikonographie der Skulpturen der Hofkirche. Am nächsten Tag: Fahrt nach Schloß Moritzburg, ein Regenguß trieb die Ausflügler ins Käthe-Kollwitz-Museum. Abends zur Vortragsreihe 250 Jahre Katholische Hofkirche - ihre Bedeutung für Dresden, für Sachsen und Europa mit den Dozenten Dr. Poppe, Frau Dr. Karafa, Dr. Burkhardt. Am 29.6. Reisehöhepunkt in der Hofkirche: der Festgottesdienst anläßlich der 250. Wiederkehr der Kirchenweihe. Wie 1751 erklingt Hasses d-moll Messe und am Schluß das Te Deum. (Damals dirigierte Hasse die Große Gala im roten Schleppsamtkleid mit dem Handschuh). Nach der Heimfahrt am 30.6. eilen einige direkt vom Bahnhof zur Damenstiftskirche, um ein Konzert unter dem Motto Magnificat nicht zu versäumen. Unter Leitung von Oliver Frank spielt die Cara Musica Werke von Vivaldi, Zelenka und Hasse (in moderne Notation übertragen und eingerichtet von O. Frank, wahrscheinlich moderne Erstaufführung). Es singen Gisela Gropper und Gerlinde Sämann (Sopran), Stefanie Früh (Alt), Andreas Hirtreiter (Tenor).
4. - 11. Mai 2001: Ehepaar Eschenbach organisiert eine Malta-Reise zum dortigen Barockfestival. Am 5.5. erklingt im schönen Manoël-Theater ein Werk von J. A. Hasse. (In diesem Haus wurden bereits in den Jahren vor 1745 drei Hasse-Opern aufgeführt.) Beim anschließenden Empfang haben die Hasse-Mitglieder Gelegenheit, mit den Künstlern zu sprechen. Am 6.5. führen L’Offerta Musicale und Opera da Camera di Firenze Pergolesis Tracollo auf. Am 7.5. wird in der barocken St. John’s Kathedrale in La Valletta mittags ein Orgelkonzert gegeben - mit Werken von Hasse, Carissimi und Scarlatti. Anschließend steht ein Ausflug zur Insel Gozo auf dem Programm, abends zum Kirchenkonzert in der Basilika St. George in Victoria (mit den Affetti musicali aus Budapest). Am 8.5.: Inselrundfahrt mit deutschsprachiger Reisebegleitung. Am 9.5. Fahrt zur Blauen Grotte, abends nochmal ins Theater Manoël. Gegeben wird die Oper La serva padrona von Pergolesi. Am 10.5. führt Prof. Dennis de Lucca zu den barocken Gebäuden in Valletta, bevor die Hasseaner am 11.5. mit vielen neuen Eindrücken die Rückreise antreten.
21. März 2001: Helene Steffan, Musik-Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk und engagiertes Hasse Mitglied, stirbt.

3. März 2001: Vierzehnte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.

 

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