> 2000

 

 

24. November 2000: Kammerkonzert im Seniorenwohnheim in Planegg mit Werken von Paisiello, A. Scarlatti, Donizetti, Händel und Hasse. Solisten: Ingrid Bär-Kaufmann, Anna Rastelli, Paolo Fasolo.

27. – 29. Oktober 2000: Dresden-Reise. Auf dem Programm stehen: ein Sinfonie-Konzert in der Semper-Oper, ein Konzert in der Unterkirche der Frauenkirche (Leitung: Prof. Wolfgang Hochstein), eine Matinee in der Unterkirche der Frauenkirche mit Verleihung des Claus Brendel-Preises - für Verdienste um Hasse - an Prof. Ludwig Güttler.

10. September 2000: Die Hasse-Gesellschaft veranstaltet ein Konzert in der Münchner Damenstiftskirche unter dem Motto Stelle adorate. Unter der Leitung von Harald Kraus kommen Werke von Clarke, Graun, J. S. Bach und Hasse zur Aufführung, ein Teil der Noten - Kantate von Graun, Arien von Hasse - stammt aus den Beständen der ehemaligen Fürst-bischöflichen Hofkapelle Fulda. Die Ausführenden sind: Monika Eder (Koloratursopran), Marion Müller (Barocktrompete), Harald Kraus (Orgel und Cembalo) und ein Streichquintet aus Mitgliedern des Barockorchesters L’Arpa Festante München.

14. – 17. Mai 2000: Mailand-Reise mit einer Stadtrundfahrt und der Besichtigung des Mailänder Doms. Am 16. vormittags in die Musikbibliothek des Conservatorio G. Verdi, wo in einem großen Saal sämtliche Hasse-Handschriften ausgestellt sind - ein geradezu „heiliger“ Anblick. Am Abend in die Aula der Musikhochschule zur Aufführung der Oper Ruggiero (Hasses letztes, großes Opernwerk). Es spielt die Musica rara unter Arnold Bosman.

31. März 2000: Dreizehnte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.

 

 

> 1999

 

13. November 1999: Die Hasse-Gesellschaft München in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens und der Cara Musica beschließt das Hasse-Jahr mit einem Konzert in der ausverkauften Damenstiftkirche. Gespielt werden das Salve Regina B-Dur und Laudate pueri

6. - 11. Oktober 1999: Erna und Wolfram Eschenbach organisieren eine Flugreise nach Warschau. Anlaß: eine Konzertaufführung des Intermezzos Larinda e Vanesio (alias Der Handwerker als Edelmann alias L’artigiano gentiluomo) mit Ballettszenen,, ein Kammerkonzert mit dem Salve Regina B-Dur (moderne Notation von Piotr Maculewicz), welches Herr Maculewicz der verstorbenen Gabriele Barta gewidmet hat, und Hasses Oper Zenobia, die auf dem Spielplan der Warschauer Kammeroper steht (1761 in Warschau uraufgeführt). Dr. Klaus Müller lädt die Teilnehmer zu einem Chopin-Konzert in Chopins Geburtshaus in Zelazowa Wola ein. Auf einem Hasse-Symposium referieren diverse Hasse-Experten: Prof. Wolfgang Hochstein, Prof. Reinhard Wiesend, Prof. Alina Zorawska-Witkowska, Nils Niemann und Prof. Ernest Harriss. Mit einer Stadtrundfahrt, einem Stadtrundgang, der Besichtigung des Königsschlosses, des Schlosses von Wilanow und des Parks von Lazienki - nicht zu vergessen die beiden erlesenen Restaurants - kommt die Reise und das Hasse-Jubiläumsjahr zu einem würdigen Abschluß. Schade, daß Herr Hasse seinen 300. Geburtstag nicht mit uns feiern konnte.

23. Oktober 1999: Harald Kraus führt sich als künstlerischer Leiter der Hasse-Gesellschaft ein mit einem Orgelkonzert in St. Bonifaz (München). Das Konzert steht unter dem Motto: Johann Adolph Hasse und die Bachs – Kollegen und Rivalen.24. Oktober: Der Bayerische Rundfunk sendet das im April aufgenommene Oratorium Il cantico de ’tre Fanciulli.

22. Oktober 1999: Prof. Wolfgang Hochstein hält im Auftrag der Dante-Gesellschaft München einen Vortrag: Das Künstlerehepaar Hasse-Bordoni. Selbst Hasse-Kenner erfahren Neues.

5. Juni 1999: Zwölfte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens mit Neuwahl des Vorstandes. Gewählt werden: Wolfram Eschenbach (Vorsitzender), Heinrich Fisser Stellvertreter), Waltraud Burckas (Schatzmeisterin), Harald Kraus (musikalischer Leiter) und Eva Bader (Schriftführerin). Die bisherige Vorsitzende Ursula Biehl bedankt sich für die Unterstützung und bittet, auch dem neuen Vorstand die Treue zu halten.17. September: Vortrag von Prof. John zum Thema: Kastraten am Dresdner Hof mit Musikbeispielen.

20. - 24. Mai 1999: Dresdner Musikfestspiele / Am 21. Mai werden die Festspiele mit Hasses Messe in g-moll eröffnet. Es singt der Dresdner Kreuzchor, es spielt das Dresdner Barockorchester unter der Leitung von Roderich Kreile. Am 22.5.1999 gibt die Berliner „Linden-Oper“ ein Gastspiel im Schauspielhaus Dresden mit Hasses Oper Solimano, Leitung: René Jacobs. Am 23.5.1999 wird im Innenhof des Taschenberg-Palais Hasses heiteres Intermezzo L’artigiano gentiluomo, verquickt mit der Kantate L’amor prigioniero aufgeführt. Die Lauten Compagney Berlin musiziert unter Leitung von Wolfgang Katschner auf alten Instrumenten. Das Publikum amüsiert sich prächtig.

24. April 1999: Hedwig Mahl-Schöner lädt ein zum Hasse-Festkonzert in den Kaisersaal von Ottobeuren. Auf dem Programm stehen das Miserere in c-moll, das Regina Coeli in D-Dur (gesungen von Hedwig Mahl-Schöner) und eine Triosonate für 2 Flöten und B.c.

22. März 1999: Auf Einladung der Städtischen Musikbibliothek am Gasteig hält Prof. Wolfgang Hochstein anläßlich des 300. Geburtstages des Meisters einen Vortrag über Hasse mit Musikbeispielen. Die zahlreichen Zuhörer hören viele der Aufnahmen, die überwiegend aus neuester Zeit stammen, zum ersten Mal.

10. März 1999: Die Hasse-Gesellschaft veranstaltet in der Münchner Markuskirche in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk ein Jubiläumskonzert zum 300. Geburtstag Hasses. Aufgeführt wird Hasses Oratorium Il cantico de’ tre fanciulli (Dresdner Version) - eine Erstaufführung in neuerer Zeit. Prof. Reinhard Wiesend gibt eine Einführung, unter der Leitung von Harald Kraus musizieren die Camerata Fulda, der Kammerchor des Theresien-Gymnasiums München und die Solisten Eva Thaller, Gillian Keith, Dean Kustra, Simone Vondung, James Tolksdorf. Förderer dieser Veranstaltung sind Die Continentale, die Bayerische Landesbank und das Kaufhaus Ludwig Beck.April: In der Münchner St. Johanneskirche nimmt der Bayrische Rundfunk das Hasse-Oratorium Il cantico de’ tre fanciulli - Der Gesang der drei Jünglinge im Feuerofen - unter der Leitung von Harald Kraus auf, das Ergebnis: eine CD.

24. - 27. März. 1999: Bahnreise nach Hamburg (28 Teilnehmer) zu den Festlichkeiten in Hamburg und Bergedorf anläßlich des 300. Geburtstags Hasses. Unter dem Motto Hamburg hört Hasse werden in 10 Konzerten 7 Erstaufführungen vorgestellt!

26. März 1999: Hafenrundfahrt bei strahlendem Sonnenschein mit anschließendem Fischessen im Freien - bei sommerlichen Temperaturen. Am Abend eine weitere Erstaufführung in der Kirche St. Jacobi: Sant’Elena al Calvario mit dem Dresdner Kammerchor und La Stagione Frankfurt unter Michael Schneider.

25. März 1999: leitet Wolfgang Hochstein ein Konzert in der Musikhalle Hamburg, zu hören sind die Kantate Il Ciclope und Ausschnitte aus der Oper Cleofide.

26. Februar 1999: Die Hasse-Gesellschaft eröffnet das Jubiläumsjahr zum 300. Geburtstages des Meisters mit einer Veranstaltung im Haus des Deutschen Ostens. Die Mitglieder hörten Ausschnitte aus der im November 1998 in der Musikhalle Hamburg aufgeführten Serenata Marc‘Antonio e Cleopatra. Chrustoph Dohrmann hält einen Vortrag über die Aufführungspraxis bei J. A. Hasse.

 


 


 

> 1998

 

13. Dezember 1998: In der Kirche St. Michael in Perlach findet ein Adventskonzert statt, welches Frau Barta noch mit Hans Surrer vorbereitet hatte. In einer ersten Wiederaufführung erklingt die Motette Immola Deo aus Hasses Messe Es-Dur. Es folgt die Weihnachtsmotette Venite pastores. Herbert Jung, der Pfarrer von St. Michael, gedachte Gabriele Bartas mit warmen Worten und bedankte sich für die 20 Jahre, die sie in der Perlacher Kirche gesungen hatte.

1. Dezember 1998: Gabriele Barta stirbt nach langem, schwerem Kampf gegen ihre Hodgkin-Erkrankung. Ihr persönlicher Einsatz für den Komponisten trug wesentlich zur Gründung und Entwicklung der Hasse-Gesellschaft München e.V. bei. Frau Barta sang sich in vielen Konzerten der Hasse-Gesellschaft in die Herzen der Mitglieder und Freunde.

24. Oktober 1998: Gemütliche Kaffeestunde im Rembrandtzimmer des Eden-Hotels Wolff. Dr. Christian Mühne aus Dresden spricht anschließend zum Thema: Etwas Neues vorzutragen - Georg Philipp Telemann, der Novator der vorklassischen Musik.

23. September 1998: Im Festsaal des alten Münchner Rathauses hält Prof. Dr. Hans John aus Dresden einen Vortrag zum Thema: Richard Strauss - gefeierter Komponist und Dirigent an der Dresdner Semper-Oper.7. Oktober: Die Münchner Freunde der Dresdner Frauenkirche laden zu einem Konzert in den Münchner Liebfrauendom. Unter dem Motto Festliche Abendmusik mit Trompete und Orgel erklingt neben Werken anderer Komponisten Hasses Concerto D-Dur.

17. Juli 1998: Rückblick auf die Bayreuth-Reise mit Dias und einer Videovorführung im Haus des Deutschen Ostens.

11. - 14. Juni 1998: Die Hasse-Gesellschaft (42 Teilnehmer) fährt nach Bayreuth, wo zum 250. Jubiläum des Markgräflichen Opernhauses die Hasse-Oper Ezio gegeben wird (mit der 1748 das Haus eröffnet wurde). Die Aufführung entsprach nicht den Erwartungen.

28. März 1998: Auf Initiative von Dr. Klaus Müller findet in der Krypta der Dresdner Frauenkirche ein Benefiz-Konzert mit Werken von Hasse statt. Die Ausführenden sind Hedwig Mahl-Schöner, Anna Sophie Achilles, Sebastian Ladwig, das Münchner Flötenduo Weinzierl/Wächter unter der Leitung von Professor Dr. Wolfgang Hochstein (Cembalo). Gabriele Barta kann zu ihrem großen Bedauern wegen ihrer Hodgkin-Erkrankung nicht mitwirken, ist aber anwesend. Ihr Wunsch, an diesem ehrwürdigen Ort singen zu können, geht leider nicht mehr in Erfüllung.

20. Februar 1998: Gottlob Barchet zeigt seinen Bild- und Tonvortrag: „Die Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi im Haus des Deutschen Ostens.

24. Januar 1998: Elfte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens. Dr. Müller übernimmt an Stelle von Ursula Laible das Amt des Schriftführers. Zwei neue Beiräte werden gewählt: Wolfram Eschenbach und Eva Bader


 

 

> 1997

 

4. November 1997: Organisiert von der Hasse-Gesellschaft (in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens) findet im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz zum Gedenken an den 300. Geburtstag der Faustina Bordoni-Hasse ein Kammerkonzert statt. Werke von Reichardt, Quantz, Naumann, Mozart und Hasse stehen auf dem Programm. Es singt Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), außerdem wirken mit: Sascha Reckert (Glasharmonika), Anton Ruppert (Cembalo), das Flötenduo Weinzierl/Wächter und das Ensemble Lodron München.

25. September 1997: Prof. Wolfgang Hochstein hält einen Vortrag zum Thema: Josef Rheinberger – Komponist, Lehrer und Dirigent, zu dem die Musikbibliothek am Gasteig eingeladen hat.

14. September 1997: Die Hasse-Gesellschaft und die Saxonia e.V. laden zum Vortrag in die Münchner Seidl-Villa. Prof. Hans John aus Dresden spricht über Die Begegnungen zweier Genies – Mendelssohns Beziehungen zu Goethe.

16. August 1997: Ein kleiner Kreis Hasseaner trifft sich im Foyer des Landestheaters Innsbruck. Im Rahmen der Festwochen der Alten Musik wird Hasses grandiose 5stündige Türkenoper Solimano gegeben (Leitung: René Jacobs).

6. Juli 1997: In Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens veranstaltet die Hasse-Gesellschaft ein Kirchenkonzert in der Münchner Asamkirche mit Werken von Haydn und Hasse.

17. Juni 1997: Die Freunde Münchens e.V. und die Hasse-Gesellschaft laden im Rahmen des Münchner Stadtgründungsfestes zu einem Festabend in den Festsaal des Alten Münchner Rathauses ein. Das Thema des Abends: München - Dresden - Historische Bedeutung der bayerisch-sächsischen Doppelhochzeit von 1747. Die Ansprachen mehrerer Festredner werden u.a. von Hasses „Regina coeli“ umrahmt. Ein Empfang beschließt die Festveranstaltung.

22. - 25. Mai 1997: Reise zu den Dresdner Musikfestspielen. Gleich nach der Ankunft führt der Weg zur Semper-Oper, wo Hasses Oper Attilio Regolo konzertant aufgeführt wird. Die Hauptpartien singen Axel Köhler und Martina Borst, der Dirigent ist Frieder Bernius. Am 23. fahren die Hasseaner nach Bautzen und Görlitz und erleben am Abend eine grandiose Aufführung von Monteverdis Marienvesper in der Dresdner Annenkirche. Während der Heimreise führt eine Stippvisite zum Richard-Wagner-Museum in Graupa bei Dresden. Silvia Reif führt durch das Haus und erzählt Details aus Wagners Zeit in Dresden.

11. April 1997: Dr. Christian Mühne, Leiter des Richard-Wagner-Museums in Graupa bei Dresden, hält in der Münchner Seidl-Villa einen Vortrag mit dem Titel: Das Phänomen Richard Wagner.

15. März 1997: Dr. Dieter Götze aus Berlin spricht zum Thema: Berliner Musiktradition im Schinkelschen Schauspielhaus und zeigt Dias.

14. Februar 1997: Geselliges Beisammensein mit einer Tombola zu Gunsten des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche. Die junge Sopranistin Margit Hofmann singt Arien von Händel und Mozart, Josef Schmidt trägt auf dem Flügel Stücke aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach vor, Amei Simpfendörfer spielt Bourrée und Menuett von Hasse auf der Flöte. Waltraud Burckas und Eva-Maria Stark lesen erheiternde und kuriose Geschichten aus dem Leben Hasses. Die Tombola erbringt einen Gewinn von 408 DM, den Heinrich Fisser auf 500 DM aufrundet. Die Hasse-Gesellschaft erhält einen Stifterbrief.

22. Januar 1997: Zehnte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens. Anschließend wird eine Video-Kassette gezeigt mit Ausschnitten aus den Festveranstaltungen zum 10-jährigen Bestehen der Gesellschaft.

 


 

 

> 1996

 

14. - 17. November 1996: 10 Mitglieder folgen der Einladung von Dr. Klaus Müller - anläßlich seines 60. Geburtstags - zu einem Konzert nach Zürich, das er sich selbst schenkte. Am 15.11. führt Iris Meyer mit großer Begeisterung durch ihre Heimatstadt. Am 16.11. findet in der Martin-Luther-Kirche das Festkonzert mit dem Ensemble Il divino Sassone statt. Einführend spricht Prof. Dr. Hochstein zum Thema: Il dino Sassone - Padre della musica und das Schicksal von Hasses Werken im 7jährigen Krieg, dann erklingt Musik von Hasse: Die Venezianischen Gondellieder, Arien, Duette, Sonaten. Dann lädt Dr. Müller zum Abendessen ins Landhus ein. Am 17.11. Rückfahrt nach München.

11. Oktober 1996: Kammermusikabend im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz mit musikalischen Raritäten von Hasse, Stamitz und Anton Ruppert. Unter Leitung von Andreas Ruppert spielt ein Kammerorchester, Solisten sind: Gabriele Barta (Sopran), Anneliese Ruppert (Mezzosopran, singende Säge und Schlagzeug), Alois Rauschhuber (Baß) und Anton Ruppert (Cembalo). Veranstalter: Hasse-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Haus des deutschen Ostens.

29. September 1996: Prof. Dr. Hans John, Leiter des Instituts für Musikwissenschaft an der Dresdner Hochschule für Musik Carl Maria von Weber hält in der Seidl-Villa in München den Vortrag: Robert Schumann als Initiator und Organisator des Dresdner Musiklebens von 1844-1850.

21. Juli 1996: In der Klosterkirche St. Anna im Münchner Lehel sind Werke von Hasse, Brixi und Schubert zu hören. Wolfgang Hochstein (Orgel) leitet das Konzert, in dem außerdem mitwirken: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Anneliese Ruppert (Alt), Sebastian Ladwig (Violoncello). Als erste Wiederaufführung erklingen die Litanie della Beatissima Vergine mit dem Sub Tuum Praesidium und Salve Regina, handschriftlich übertragen von Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (Vorsitzender der Bergedorfer Hasse-Gesellschaft). J. A. Hasse hatte diese Werke 1761 für die Kaiserliche Familie in Wien komponiert. Bei der Uraufführung sangen Maria Theresia und neun ihrer Kinder, der spätere Kaiser Joseph II. spielte die Orgel, J. A. Hasse leitete die Aufführung von einer zweiten Orgel aus.

20. Juli 1996: Das Festprogramm der Hasse-Gesellschaft wird im Kloster Seeon (Chiemgau) ausgerichtet. Es beginnt mit Vorträgen der Professoren Reinhard Wiesend (Würzburg) und Wolfgang Hochstein (Hamburg). Auch ein Hasse-Experte aus Warschau, Piotr Maculewicz, ist zugegen. Nach einer Führung durch Friedhof und Kirche und dem Abendessen werden auf der See-Bühne musikalischen Kostbarkeiten aus dem 18. Jahrhundert dargeboten: Venezianische Gondellieder - Dresdner Hofmusik. Die Künstler - Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Wolfgang Hochstein (Cembalo), das Flötenduo Weinzierl/Wächter und Sebastian Ladwig (Violoncello) wetteifern mit dem Gesang der Vögel bei aufgehendem Mond, ein unvergeßliches Erlebnis.
15. Juni 1996: Zum Auftakt des 10-jährigen Bestehens der Hasse-Gesellschaft München e.V. findet ein Konzert im Walser Saal am Münchner Johannisplatz statt: Gabriele Barta (Sopran) und Hubert Hoffmann (Laute) tragen Musik vom Hof der polnisch-sächsischen Könige vor, Eva-Maria Stark liest eine von Ursula Biehl verfaßte Entstehungsgeschichte der Münchner Hasse-Gesellschaft.
26. Mai 1996: Waltraud Burckas organisiert eine Busfahrt nach Heimertingen bei Memmingen. Nach einem Rundgang durch den historischen Stadtkern von Memmingen hören die Teilnehmer in der Pfarrkirche St. Martin in Heimertingen eine erste Wiederaufführung: ein Duett aus Hasses Oratorium Sanctus Petrus und Sancta Maria Magdalena. Es musizieren Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Kurt Renner (Cembalo) und ein Kammer-Ensemble unter Leitung von Jürgen Brennich (Violine).
26. bis 28. April 1996: Busfahrt nach Würzburg zur Tiepolo-Ausstellung. Im Schloß Veitshöchheim Besichtigung des Rokokogartens, in dem das Hasse-Intermezzo Der Handwerker als Edelmann (L’artigiano gentiluomo) fürs Fernsehen gefilmt worden war. Die Einstudierung hatte Blagoy Apostolov mit dem Ensemble der Bayrischen Kammeroper Veitshöchheim besorgt.

9. Februar 1996: Neunte ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes: Dr. Guntram Mahl tritt zurück, seine Stelle als stellvertretender Vorsitzender nimmt Heinrich Fisser ein.

 

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