> 1995

 

17. November 1995: Waltraud Burckas hält einen Dia-Vortrag: Die Geschichte des Leipziger Gewandhauses und seines Orchesters.

14. Oktober 1995: Die Dresdner Kapellknaben geben ihr Debüt in der bayerischen Landeshauptstadt. In der Heilig Geist Kirche singen sie Werke von H. Isaac, O. di Lasso, G. P. Palestrina, J. Handl, H. Schütz, J. D. Zelenka, J. A. Hasse, F. Mendelssohn Bartholdy, A. Bruckner, F. Liszt, P. I. Tschaikowsky und P. Eben unter der Leitung von Domkapellmeister Konrad Wagner. Sie wechseln sich ab mit dem Albinoni-Blechbläserquintett, das Werke von S. Scheidt, M. Frank und Ludwig Maurer zu Gehör bringt.

14. - 17. September 1995: Sieben Hasseaner fahren mit dem Zug nach Genf, dann über Lausanne nach Montreux und zum Schloß Chillon. Am 16.9. geht‘s nach Yvoire, einem reizenden Künstlerdorf auf der französischen Seite des Sees und zum Salève, dem Hausberg von Genf. Am Abend das Glanzlicht der Reise: ein Konzert unter dem Motto: Du côté de Dresde et de Venise: Johann Adolf Hasse et Vivaldi. Gefördert vom Generalkonsulat der Bundesrepublik, dem Internationalen Deutschen Club in Genf und der Union de Banques Suisses spielt das Ensemble der Münchner Hasse-Gesellschaft Il Divino Sassone unter der Leitung von Wolfgang Hochstein.

10. September 1995: In Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung Aschau (Chiemgau) und dank der Vermittlung von Gabriele Barta von der Hasse-Gesellschaft finden zwei Konzerte statt: eine Matinee in der Schloßkapelle zu Hohenaschau und ein Abendkonzert im Preysingsaal von Schloß Hohenaschau. Auf dem Programm: die Venezianischen Gondellieder von Hasse und Werke seiner Zeitgenossen Benda, Händel, Jommelli, Mozart und Vivaldi. Die Musikanten: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Sebastian Ladwig (Violoncello) Wolfgang Hochstein (Cembalo) und das Münchner Flötenduo Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter.
19. Juli 1995: Mitglieder der Hasse-Gesellschaft treffen sich mit den Mitgliedern der Saxonia e.V. zu einer Busfahrt durchs oberbayerische Land.
20. Mai 1995: Prof. Dr. Hans John, ein Musikwissenschaftler aus Dresden, hält in der Seidl-Villa einen Vortrag: Leben und Wirken von Robert Schumann in Leipzig und Dresden.
8. April 1995: Ursula Biehl, die Vorsitzende der Hasse-Gesellschaft München, begeht ihren 70. Geburtstag. Waltraud Burckas bereitete aus diesem Anlaß liebevoll eine Busfahrt zu den Kunstschätzen in der oberbayerischen Region vor. Die Reise führt zur päpstlichen Basilika von St. Michael in Altenstadt, auf der alten Römerstraße weiter bis Peiting und hinauf nach Hohenpeißenberg zum ältesten Bergobservatorium. Beim Betreten der Kirche in Rottenbuch werden die Teilnehmer mit Musik von J. A. Hasse empfangen.
19. Februar 1995: Prof. Dr. Matthias Herrmann spricht zum Thema: Rudolf Mauersbergers Requiem für die Toten des 13. Februar 1945.

20. Januar 1995: Achte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.

 



> 1994

 

4. November 1994: Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz / Hasse-Gesellschaft und Haus des Deutschen Ostens veranstalten zum Jahresausklang ein Konzert mit Arien, Sonaten und Duetten von Hasse und böhmischen Komponisten, dargeboten von Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Bernhard Gillitzer (Cembalo), dem Münchner Flötenduo Weinzierl/Wächter und dem Ensemble Lodron München. Das Duett Mille volte o mio tesoro aus der Hasse-Kantate La Danza (Venedig 1775) erklingt erstmalig in neuerer Zeit.

17. September 1994: Kaffee und Kuchen im Rembrandt-Zimmer des Eden-Hotels Wolff. Gottlob Barchet hält einen musikalisch untermalten Vortrag. Thema: Eine musikalische Reise nach Dresden und Meißen.

17. Juli 1994: Ausflug in den Chiemgau. Nach dem Besuch der Pfarrkirche von Sachrang und der beachtlichen Notensammlung vom Müllner-Peter geht’s nach Aschau. In der dortigen Pfarrkirche veranstaltet die Hasse-Gesellschaft zusammen mit dem Haus des Deutschen Ostens ein Kammerkonzert mit Kompositionen von Händel, Michael Haydn, Bach, Biber und Hasse. Ausführende: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schö-ner (Mezzosopran), Anneliese Ruppert (Alt), Alois Rauschhuber (Baßbariton), Markus Erdinger (Oboe), Josef Schmidt (Orgel), Claudia Ruppert (Violine) unter der Leitung von Andreas Ruppert.

26. Juni 1994: Das Konzert wird in der Heilig-Kreuz-Kirche in Donauwörth in gleicher Besetzung wiederholt: der Lions Club feiert sein 20jähriges Bestehen.

25. Juni 1994: In der Pfarrkirche St. Tertulin in Schlehdorf erklingt - eine Spende der Raiffeisenbank Schlehdorf machte es möglich - Musik von Mozart (Lauretanische Litanei, Kirchensonaten) und Hasse (eine Arie aus La conversione di Sant‘Agostino und Messe d-moll). Unter Anton Ludwig Pfell musizieren: Ensemble Lodron München, Andechser Chorgemeinschaft, Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Klaus Donaubauer (Tenor), Alois Rauschhuber (Baß).

26. – 29. Mai 1994: Reise zu den Dresdner Musikfestspielen (22 Teilnehmer). Am 27. Mai konzertante Aufführung der Hasse-Oper Artemisia in der Semper-Oper. Mit deren Erstauführung am 7. Januar 1754 wurde der Karneval in Dresden eröffnet.

16. April 1994: Prof. Dr. Hans John von der Hochschule für Musik in Dresden hält einen Vortrag mit Musikbeispielen: Carl Maria von Weber – sein Lebensweg als Klaviervirtuose, Komponist und Dresdner Hofkapellmeister.

18. März 1994: Gottlob Barchet überrascht die Mitglieder der Hasse-Gesellschaft mit einem Bild- und Tonvortrag: Eine musikalische Reise zu Händel und Hasse nach Halle und Bad Lauchstädt - in Erinnerung an die Reise zu den Händel-Festspielen im Juni 1993.

25. Februar 1994: Siebte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.

 


 


 

> 1993

 

 

6. November 1993: Im Rembrandt-Zimmer des Eden-Hotels Wolff hält Manfred Lauffer einen Vortrag. Titel: Staatsoper Dresden - Geschichte und Wiederaufbau eines glanzvollen Hauses.

24. September 1993: In Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens veranstaltet die Hasse-Gesellschaft einen Kammermusikabend im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz unter dem Motto: Zauberflöten und Flötenzauber - mit dem Münchner Flötenduo Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter, Gabriele Barta (Sopran). Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran). Sebastian Ladwig (Violoncello) und Anton Ruppert (Cembalo). Es erklingt die erste Wiederaufführung der Hasse-Kantate Mentre Clori la bella.

12. September 1993: Mitglieder und Freunde besuchen das Freilichtmuseum an der Glentleiten. Anschließend zeigt Pfarrer Josef Stadler die Sehenswürdigkeiten und Kostbarkeiten seiner Pfarrkirche St. Tertulin in Schlehdorf, in der dann am Nachmittag ein Gedenkkonzert zum 210. Todestag Hasses gegeben wird. Brixi, Hasse, Mozart und Zelenka werden von den bewährten Interpreten - Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Josef Schmidt (Orgel) unter Leitung von  Andreas Ruppert - musikalisch zum Leben erweckt.

18. Juli 1993: Die Hasse-Gesellschaft, gefördert von der Dresdner Bank, gibt in der Münchner Asam-Kirche ein Gedenkkonzert zum 210. Todesjahr von J. A. Hasse. Zu hören sind Werke von Bach, Brixi, Hasse, Mozart, Zelenka, darunter eine Erstaufführung in moderner Zeit: Ave Regina Caelorum in B-Dur von Hasse. Die Interpreten: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Josef Schmidt (Orgel). Andreas Ruppert leitet das Kammerorchester.

24. Juni 1993: Prof. Dr. Wolfgang Hochstein spricht in der Musikbibliothek am Gasteig zum Thema: Die venezianischen Mädchenkonservatorien im 18. Jahrhundert.

4. - 7. Juni 1993: Einige Mitglieder fahren zu den Händel-Festspielen nach Halle, um Hasses Intermezzo tragico Piramo e Tisbe zu hören. Unter Leitung von Michael Schneider spielt das Ensemble La Stagione, Solisten sind Barbara Schlick, Ann Monoyios und Wilfried Jochens. Der folgende Tag beginnt mit einer Stadtbesichtigung und endet mit einer Aufführung von Händels Oratorium Judas Maccabaeus. Die Rückreise wird in Naumburg unterbrochen, um den berühmten Dom in Augenschein zu nehmen.

22. Mai 1993: Prof. Dr. Ernest Harriss hält einen Vortrag über Hasses Intermezzo tragico Piramo e Tisbe. Prof. Harriss ist der Neuherausgeber dieses Werks (1989).

15. April 1993: Eva-Maria Stark liest aus dem Tagebuch des Charles Burney aus den Jahren 1772/73 die Passage über den Besuch bei Familie Hasse in Wien. Prof. Ekkehard Tietze spielt auf dem Flügel eine Sonate für Cembalo von J. A. Hasse.

11. Februar 1993: Sechste Ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens mit Wahl des Vorstandes. An die Stelle des verstorbenen Beirats Joachim Burckas tritt Prof. Ekkehard Tietze.

  


   

 

> 1992

 

 

12. Oktober 1992: Dank der freundlichen Zustimmung des Abtes Odilo Lechner kann die Hasse-Gesellschaft das Andechser Konzert in der Basilika St. Bonifaz in München wiederholen. Wie schon in Andechs singen und musizieren: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Anton Rosner (Tenor), Günter Leykam (Baß) und das Ensemble Lodron München unter der Leitung von A. L. Pfell.

10. Oktober 1992: Andechser Kloster- und Wallfahrtskirche / Lauretanische Litanei (KV 109) von W. A. Mozart, die Sinfonie Nr. 30 C-Dur von J. Haydn sowie die Messe d-moll von Hasse
23. August 1992: Besuch des Orgelmuseum in Valley.
28. Mai - 1. Juni 1992: Ausflug Dresdner Musikfestspiele. Besuch Schloß Moritzburg. Aufführung von Hasses Intermezzo Der Handwerker als Edelmann - L’artigiano gentiluomo - durch die Bayerische Kammeroper Veitshöchheim 30.Mai: Führung durch Dresden: Albertinum, Hofkirche, Fürstenzug, Dresden-Neustadt. Am Abend geht es in den Pillnitzer Schloßpark zu La Notte – eine Nacht mit Mozart. Am 31. Mai stellt die Semper-Oper Hasses Oper L’Olimpiade in einer konzertanten Aufführung auf die Bühne (Leitung: Frieder Bernius). 

15. Mai 1992: Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz
Kammermusikabend, welcher der Gattin Hasses, Faustina Bordoni, gewidmet ist: zu hören ist u.a. Faustinas erster Auftritt in einer Hasse-Oper, ein Duett aus Dalisa: Che pena, o mio tesoro... Neben Hasse stehen Benda, Biber und Mysliveček auf dem Programm.

25. März 1992: Vortrag Prof. Dr. Reinhard Wiesend: Hasse und Mozart - ein ungleiches Paar.

20. Februar 1992: Fünfte Ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.
30. Januar 1992: Vortrag Dr. Thomas von Marks: Eine Fahrt von Venedig zu den Villen des Veneto durch das Leben der Familie Hasse in Venedig.

   


 

 

> 1991

 

 

20. September 1991: Die gute Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens ermöglicht zum erstenmal ein Kammerkonzert im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz, in dem zwei moderne Erstaufführungen zu hören sind, nämlich zwei Arien aus Hasses Oper Artaxerxes (London 1734): Or’ la nube procellosa... (von Porpora komponiert) und Se al labro mio non credi... Die Interpreten: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Hertha Mergl (Flöte), Sebastian Ladwig (Violoncello), Wolfgang Simons (Viola), Matthias Simons (Violine), Ekkehard Tietze (Cembalo).

10. August 1991: Bus-Ausflug nach Dießen am Ammersee mit Besichtigung des Marienmünsters. Prof. Ekkehard Tietze aus Leipzig brilliert an der Orgel mit Musik von Hasse.

21. Juli 1991: Münchner Asamkirche / Kompositionen von Mozart und Hasse zum Gedenken an den 200. Todestag Wolfgang Amadeus Mozarts. Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Josef Schmidt (Orgel) und Martin Spanner (Oboe). Andreas Ruppert leitet das Kammerorchester.

29. Juni 1991: Mitglieder und Freunde der Hasse-Gesellschaft fahren nach Wessobrunn und Polling. Nach der beeindruckenden Führung durch das Kloster Wessobrunn hören sie in der Stiftskirche von Polling „Parafrasi del Christo“ von Donizetti, die Vier Jahreszeiten von Vivaldi und zwei kirchenmusikalische Werke von J.A. Hasse. Es singen: Gabriele Barta (Sopran) und Gerda Prochaska (Mezzosopran).
In einem Schreiben vom 5. Juli bedankt sich Ursula Biehl bei den Mitgliedern für deren Spendenfreudigkeit. Die finanziellen Mittel, die in den 5 Jahren des Bestehens der Hasse-Gesellschaft eingingen, ermöglichten u.a. die Übertragung einiger Motetten, Salve Regina und Kantaten Hasses in die für die heutige Musikpraxis erforderliche Notenschrift.

6. März 1992: Vierte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.

 

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