> 1990

 


19. Dezember 1990: Münchner Stadtbibliothek am Gasteig / Vortrag von Dr. Eva Renate Wutta: Die Violinschule Leopold Mozarts und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Violintechnik

13. November 1990: Haus des Deutschen Ostens / Dr. Gisela Jaacks (Hamburg) und Prof. Hochstein berichten über die Hasse-Ausstellung Padre della musica in Bergedorf. Eva Maria Stark liest aus dem Testament Hasses

1. Oktober 1990: Prof. Wolfgang Hochstein hält - auf Einladung von Dr. Eva Renate Wutta - anläßlich des 100. Todestages von César Franck einen Vortrag über das kirchenmusikalische Werk des französischen Komponisten.

14. September 1990: Die Hasse-Gesellschaft lädt zusammen mit dem Haus des Deutschen Ostens zu einem Konzert der 7. Ostdeutschen Kulturtage in Waldkraiburg. Auf dem Programm Werke von C. Ph. E. Bach, Benda, Seidel, Mysliveček, Telemann und Hasse. Die Musiker: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Hertha Mergl (Flöte), Sebastian Ladwig (Violoncello), Christian Kelnberger (Gitarre), Matthias Simons (Violine), Josef Schmidt (Cembalo).

18. August 1990: Im Rahmen der Leitheimer Schloßkonzerte werden „musikalische Raritäten“ vorgestellt: Werke von Brixi, Jommelli, Porpora, Mozart und Hasse.

15. Juli 1990: Münchner Asamkirche / Werke von J. S. Bach, F. X. Brixi, Joh. Stamitz sowie zwei kirchenmusikalische Werke von Hasse: Gabriele Barta singt das Salve Regina G-Dur, Hedwig Mahl-Schöner die Motette Chori Angelici Laetantes beide in moderner Erstaufführung.

8. Mai 1990: Münchner Stadtbibliothek / Dr. Ortrun Landmann (Sächsische Landesbibliothek Dresden) spricht über: Der Oberkapellmeister J.A. Hasse und seine Dresdner Zeitgenossen

7. Mai 1990: Städtischen Galerie im Lenbach-Haus / Kammermusikabend mit Werken von Quantz, Vivaldi, Weiß, Hasse u.a.

Ausführende: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Hubert Hoffmann (Laute und Theorbe), Hertha Mergl (Flöte), Sebastian Ladwig (Violoncello), Wolfgang Hochstein (Cembalo). Von Hasse erklingen Venezianische Gondellieder und die Kantate Euridice ed Orfeo.

8. Februar 1990: Dritte ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens, der bisherige Vorstand wird wiedergewählt.

   


 

 

> 1989

 

 

10. November 1989: Die Saxonia München und die Hasse-Gesellschaft München laden Mitglieder und Interessierte zu einem Vortrag Erich Mendes: Die Dresdner Oper zwischen Heinrich Schütz und Richard Wagner - Von der Hofkapelle zum Orchester der Romantik.

29. September 1989: Zum Gedenken an den 290. Geburtstages Hasses findet - dank großzügiger Spende durch die Dresdner Bank München - ein Konzert im Sophiensaal in München statt. Neben Hasse kommen auch Quantz, Weiß, Zelenka und Lotti zu Gehör. Es musizieren: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Mezzosopran), Hubert Hoffmann (Laute und Theorbe), Hertha Mergl (Flöte), Christa Trautner (Oboe), Raphael Suder (Fagott), Edgar Borsich (Violoncello), Michael Eberth (Cembalo).

20. August 1989: Mitglieder und Freunde der Hasse-Gesellschaft besuchen und gestalten ein Schloßkonzert in Leitheim. Auf vielfachen Wunsch erklingen nochmals Hasses Venezianische Gondellieder. Dieses Konzert wird am 21. Oktober auf Einladung der Hasse-Gesellschaft Bergedorf dort wiederholt.

18. Juli 1989: Wolf Müller führt die Mitglieder in einem Vortrag zu allen 32 Orgeln des wohl berühmtesten Orgelbauers: Gottfried Silbermann.

Juni 1989: Im Juni besucht der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Ernest Harriss das Hasse-Archiv in Bergedorf. Anschließend reist er nach Dresden und arbeitet in der Sächsischen Landesbibliothek, bevor er am 17. Juni in München einen Vortrag hält.

22. - 27. Mai 1989: Der 290. Geburtstag Hasses motiviert eine Gruppe von Hasseanern zu einer Venedigreise. Sie hören dort vier Konzerte des Lassus-Musikkreises e.V. München unter Leitung des Dirigenten DMD Bernward Beyerle, besuchen die Grabstätte Hasses und seiner Frau Faustina in der Chiesa di S. Marcuola. Der Höhepunkt der Reise war das Konzert des Münchner Chores in der Basilica di S. Marco.

9. April 1989: Mariahilfkirche (München)  / Kirchenkonzert zum Gedenken an den 290. Geburtstag Hasses mit Wiedererstaufführung seines Salve-Regina Es-Dur sowie Werken von J. S. Bach und Händel; Ausführende: Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Martin Spanner und Daniel Wohlgemuth (Oboe), Martin Spanner und Claudia Huss (Violine), Helga Spanner (Viola), Karin Gargerle (Violoncello), Herbert Seibel (Kontrabaß), Josef Schmidt (Orgel) unter der Leitung von Andreas Ruppert.

17. Februar 1989: Zweite ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.

  


 


 

> 1988

 

 

4. November 1988: anläßlich des 300. Geburtstages von J. G. Pisendel spricht Erich Mende zum Thema: Harmonie von Klang und Form – Hasse und Pisendel im barocken Dresden

16. September 1988: Im Kongregationssaal des Klosters Neuburg (Donau) gibt es Musikalische Kostbarkeiten von Zelenka, Benda, Händel, Weiß, Biber und Hasse zu hören. Es spielt das Hasse-Ensemble München mit Gabriele Barta (Sopran), Hedwig Mahl-Schöner (Alt), Hertha Mergl (Flöte), Sebastian Ladwig (Violoncello), Albert Reyerman (Barocklaute/Theorbe), Odilo Klasen (Cembalo).

2. - 4. September 1988: Busfahrt nach Dürrnstein zu den Österreichischen Donau-Festwochen. Unter der Leitung von Alexander Krins wird Hasses Intermezzo Der Bürger als Edelmann, einen Tag später Richard Löwenherz von A. E. M. Grétry - eines Zeitgenossen von Hasse - aufgeführt.

6., 7. und 21. August 1988: Leitheimer Schloßkonzerte mit Dresdner Liedern von G. Nauwach, Venezianischen Gondelliedern von Hasse, Canzonen von Scarlatti, Steffani und Marcello, Lautenmusik von S. L. Weiß; am 20. August: Sonaten von Hasse und böhmischen Meistern seiner Zeit.

1. Juli 1988: Ehepaar Burckas hält einen Diavortrag über Venedig, musikalisch umrahmt von Hasses Venezianischen Gondelliedern.

7. – 9. Mai 1988: Die Hasse-Gesellschaft organisiert Hasse-Tage in München mit Symposium, Kirchenkonzert und Vortrag in der Münchner Musikhochschule. Referenten des Symposiums sind Prof. Dr. Günter von Noé (München), Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (Hamburg), Dr. Reinhard Wiesend (Würzburg) und Prof. Dr. Karl-Heinz Viertel (Leipzig). Dank einer Sonderspende der Mitglieder kann nach 250 Jahren eine erste Wiederaufführung der Motette: Inter Undas Agitatus mit Gabriele Barta in der Asamkirche stattfinden.

4. März 1988: Erste Ordentliche Mitgliederversammlung im Haus des Deutschen Ostens.

 


 

 

> 1987

 

1. Dezember 1987: Die Hasse-Gesellschaft und die Münchner Stadtbibliothek am Gasteig laden gemeinsam zu einem Vortrag: Martin Gregor Dellin spricht zum Thema: Soweit die Worte reichen - Musikbeschreibungen in der Literatur.

7. November 1987: Mitglieder und Freunde der Hasse-Gesellschaft München e.V. treffen sich zum Kennenlernen im Hotel Torbräu. Auf dem Programm stehen ein Ausschnitt aus Hasses Requiem C-Dur (Kassette) und ein Dia-Vortrag von Wolfram Eschenbach, in dem an die Leitheimer Schloßkonzerte und die sich angeschließenden Kulturfahrten erinnert wird.

5. Juli, 18. Juli, 30. August und 19. September 1987: vier Konzerte auf Schloß Leitheim mit Werken von Hasse und anderen Komponisten seiner Zeit. Mit je einem Werk wird an den 200. Todestag der Komponistin Anna Amalie von Preußen und an den 300. Geburtstag von Johann Georg Pisendel - Hasses Konzertmeister - erinnert, darunter mit der Wiedererstaufführung von Hasses Cantata a due Euridice ed Orfeo.

24. Mai 1987: Die Brucker Heimatgilde veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Hasse-Gesellschaft ein Konzert in der Klosterkirche Fürstenfeldbruck. Zur Aufführung kommen Werke von J.A. Hasse, darunter drei erste Wiederaufführungen in unserer Zeit nach Manuskripten der Sächsischen Landesbibliothek Dresden. Gäste: IKH Markgraf und Markgräfin von Meißen, die gemeinam mit Dr. Klaus Müller aus der Schweiz angereist sind, Dr. Wiesend (Würzburg) und Dr. Lampel, Kulturreferent der Stadt Fürstenfeldbruck.

7. April 1987: In Zusammenarbeit mit der Münchner Staatsbibliothek am Gasteig hält Dr. Eva Renate Wutta einen Vortrag über die Komponistin Anna Amalie von Preußen - anläßlich des 200. Todesjahres der jüngsten Schwester Friedrichs II. von Preußen.

   


 

 

> 1986

 

 

9. November 1986: Die Hasse-Gesellschaft tritt zum ersten Mal mit einem Konzert junger Künstler in München an die Öffentlichkeit. Es musizieren: Hedwig Mahl (Mezzosopran), Martin Spanner (Violine), Andreas Ruppert (Klavier). Zwischendurch liest Barbara Ruppert aus Charles Burneys Tagebuch einer musikalischen Reise (1772/73), in dem ein Besuch bei der Familie Hasse in Wien geschildert wird.

20. Juli 1986: Festliches Gründungskonzert auf Schloß Leitheim an der Donau. Schirmherr und Gastgeber Albrecht Freiherr von Tucher, bei dem in früheren Jahren schon öfter Hasse-Musik erklungen war, stellt die schönen Räume des Schlosses für einen Empfang und eine erste Ausstellung von Dokumenten zur Person und zum Werk des Komponisten zur Verfügung. Auf dem Programm steht Kammermusik von J. A. Hasse. Es musizieren: Gabriele Barta (Sopran), Anneliese Ruppert (Alt), Hertha Mergl (Flöte), Martin Spanner (Oboe), Erich Gargerle (Violine), Karin Gargerle (Violoncello), Anton Ruppert (Cembalo).

9. Juli 1986: Gründung der Johann-Adolph-Hasse-Gesellschaft München e.V. unter Leitung von Ursula Biehl (Vorsitzende), Dr. Guntram Mahl (Stellvertreter), Waltraud Burckas (Schatzmeisterin), Ulla Laible (Schriftführerin) und Gabriele Barta (künstlerische Leiterin). Beisitzer sind: Dr. Eva Renate Wutta, Marianne Richter, Joachim Burckas und Anton Ruppert.

 

---